Förderung in Millionenhöhe gesichert

Das Bundesministerium des Inneren hat bekanntgegeben, dass die Sanierung und der Umbau der „Villa Lassen“ als Teil des Gerhart-Hauptmann-Museums zu einem Kultur- und Bildungsforum zu den 24 geförderten Objekten des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus 2021“ gehört. Für dieses Projekt erhält die Stadt Erkner eine Bundesförderung in Höhe von zwei Millionen Euro. Henryk Pilz, Bürgermeister der Stadt Erkner, zeigte sich bestätigt und zugleich hocherfreut, dass die Jury mit dem Konzept überzeugt werden konnte. Dadurch wird eine neue Dimension der Auseinandersetzung mit Gerhart Hauptmann im kulturellen und touristischen Umfeld der Stadt Erkner möglich.

Für den neuen Erweiterungsbau erhielt die Stadt Erkner im gleichen Förderprogramm bereits im vergangenen Jahr 2,6 Millionen Euro Bundesfördermittel. Mit beiden Förderanteilen soll in Erkner das „Gerhart-Hauptmann-Kultur-und Bildungsforum“ entstehen. Dies wird ein Ensemble aus historischer Baukultur der „Villa Lassen“ in Verbindung mit einem modernen Erweiterungsbau als städtebaulichem Glanzpunkt. Auch Stefan Rohlfs, seit 20 Jahren Leiter des Gerhart-Hauptmann-Museums, freute sich sehr über diese Entscheidung. Wenn das Projekt voraussichtlich im Jahr 2025 umgesetzt sein wird, stehen den Besuchern mehr Räumlichkeiten und Ausstellungsfläche zum Leben und Werk des Literaturnobelpreisträgers von 1912 zur Verfügung. Wie die Gesamtkomposition des Gerhart-Hauptmann-Forums in Erkner im Einzelnen aussehen wird, bleibt bisher noch offen. Ideen gibt es schon viele, aber man hält sich noch bedeckt. Es wird eine Europa-weite Architektenausschreibung geben, die dann Fakten schaffen soll. Darüber gibt es bereits im Mai weitere Infos zur kulturellen Verwendung des Hauses.

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