Die Parkbühne in Fürstenwalde ist nicht nur aus ihrem Winterschlaf erwacht, sondern hat sich dazu auch noch verjüngt. Die alten Gebäude, die in der letzten ersten Saison zwar wiederbelebt wurden, aber nicht mehr zu retten waren, wurden entfernt und umfangreiche Baumschnittmaßnahmen wurden seitens der Stadt initiiert.

Dabei hat man den Charme des Waldes erhalten können und doch für mehr Luft und Licht gesorgt. Die neuen, spartanisch wirkenden Gebäude, die ehemaligen Container, sind frisch getüncht worden und passen sich jetzt wunderbar in das Ensemble ein – es ist eben auch eine Waldbühne . Die Bühne als solches hat ihr Zeltdach wiederbekommen und strahlt wie früher im alten Glanz. Dass die Bänke vor dem Bühnenbereich ausgebaut wurden, ist ein bisschen unverständlich, denn nun haben die Künstler gefühlte 30 Meter bis zum Publikum. Wäre es nicht besser gewesen, diese im hinteren Bereich und in der Mitte zu entfernen, das hätte doch mehr Sinn gemacht?! Nun denn… Mit einem glanzvollen „Musical open Air“ der Extraklasse wurde die neue Saison in der Parkbühne Fürstenwalde eröffnet. Die Gemeinschaftsproduktion zwischen dem  Ensemble MUSIKALA und dem Tanzkreis Fürstenwalde lockte so viele Besucher an, dass nur noch wenige Plätze frei waren. Ein zweistündiges Konzert der Gefühle entbrannte, die Gäste waren überwältigt über das Zusammenspiels der Künstler und deren Darstellungsvermögen, ob der gesangliche oder der tänzerische Part – alles war nahezu perfekt und begeistern. Die Kostüme, die Gestaltung, die Vielfalt und die Qualität harmonierten wunderbar.

Die Stimmung war aufgeheizt und für jeden Besucher war aus der bunten Welt des Musicals etwas dabei. Welche der einzelnen Sequenzen hier am besten gewesen sein könnte, war gar nicht zu sagen, alle waren auf ihre Art und Weise einzigartig. Die Identifikation und Leidenschaft der Künstler war spürbar. Ob bei  „Evita“, „Mamma Mia“ oder dem „Phantom der Oper“ – die Gäste konnten einen Abend der ganz großen Gefühle genießen. Eine kleine Pause für Gäste und Künstler gleichermaßen wurde mit Deftigem vom Grill, Hot Dogs sowie kalten und heißen Getränken begleitet. Der Lohn des Abends für das Ensemble waren zum Schluss Standing Ovationes und der hundertfache Ruf nach einer Zugabe.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X