Jubel bei Imagefilm-Präsentation 

Die Korczak-Schule, anerkannte berufliche Schule für Sozialwesen und beheimatet in den Samariteranstalten in Fürstenwalde, feierte am letzten Dienstag eine große Premiere. Denn nach 1 ½ Jahren konnte nun endlich der neue Imagefilm der Korczak-Schule der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Schulleiterin Romana Germann zeigte sich sichtlich erleichtert und hocherfreut darüber, dass der Imagefilms der Korczak-Schule nun fertiggestellt sei und seine Premiere feiern könne.

Doch zuvor veranschaulichte Romana German kurz die Beweggründe, die dazu geführt hatten, dieses Projekt anzugehen. Vor zwei Jahren gab es schon den Wunsch, einen Imagefilm für die Korczak-Schule zu produzieren, um werbewirksam auf Messen und bei anderen Gelegenheiten auf sich aufmerksam machen zu können. Dabei hatte man schon konkrete Vorstellungen und Ideen entwickelt, welche Inhalte der Film haben soll. Die Idee wurde dann jedoch vorläufig auf Eis gelegt, da es andere Bestrebungen und weitere Herausforderungen zu bewältigen galt. Der Auslöser, das Projekt „Imagefilm für die Korczak-Schule“ wiederaufzunehmen, war dann letztlich die Begegnung mit dem Team von Kora Media beim 25-jährigen Jubiläum der Christophorus Werkstätten. Kora Media hatte dort ebenfalls einen wirklich guten Film mit den Menschen mit Behinderungen produziert. Sie und die Darsteller hatten ein solch stimm- und bildgewaltiges Portrait gezeichnet, dass einem fast die Tränen in den Augen standen, weil der Film so bewegend war. Den Darstellern hatte es sehr viel Spaß gemacht und für das Selbstwertgefühl war das Mitwirken bei dem Film etwas ganz Besonderes. Das Aufeinandertreffen mit den Verantwortlichen der Korczak-Schule hatte zur Folge, dass dem Projekt Imagefilm nun nichts mehr im Wege stand. Von da an nahm die einstige Idee Gestalt an. Jan Kornek und Ronny Fonfara punkteten mit ihrem Können und entwickelten gemeinsam mit der Schule das Konzept des Films. Besuche in der Schule und die Gespräche mit den Lehrern sowie den Schülern hatten maßgeblichen Anteil an der Verwirklichung des Films. Es sollte auf gar keinen Fall ein Film im klassischen Sinne werden, informativ aber oftmals auch langweilig, wie beispielsweise „Wie lange dauert die Ausbildung?“ oder „Wann werden die Prüfungen sein?“. Nein, es sollte eine dramaturgische Leistung werden mit einer in bunten Bildern erzählten Story. Darüber hinaus hatte man mit Absicht darauf verzichtet, dieses Unterfangen mit Schülern der Schule zu drehen und sich für ein Schauspielpaar entschieden. Auf den Casting-Aufruf zur Mitwirkung bewarben sich weit über 100 Schauspieler. Die Wahl der Darsteller war sehr langwierig und anspruchsvoll, das kann man sich sicher sehr gut vorstellen, zum Schluss waren dann aber alle einverstanden und nun ging es erst so richtig los. Jan Kornek, der Regisseur mit dem szenischen Ablauf im Kopf, ganz so wie man ihn kennt, sagte ganz genau, wo es langgeht. Das hörte sich dann zum Beispiel so an: „Hier ist die Kamera, bitte hier reinschauen!“ Ronny Fonfara ist der Kameramann, der Bilder mit technischem Know-how präzise einzufangen versteht. Natürlich war noch eine Reihe von helfenden Händen mit von der Partie, denn ganz ohne geht es auch nicht. Ein beachtliches Bildwerk hatte man zustande gebracht, mit vielen Stunden Filmmaterial. 1 ½ Jahre hat es von der Idee über die Produktion bis hin zur Veröffentlichung gedauert. Eigens für das Filmprojekt wurde noch eine Musik komponiert und im feierlichen Rahmen im Festsaal nun der dreiminütige Film gezeigt. Ein großer Dank ging nicht nur an Kora Media, sondern auch an die Mitwirkenden und die unterstützenden Lehrer, die mit aller Kraft dieses Ansinnen mittrugen.

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