Die Freude der Festgäste, wieder mit dabei zu sein beim Herbstball der Wohnungsgesellschaft Erkner, war unübersehbar. Tradition verpflichtet eben – seit 15 Jahren veranstaltet die Gesellschaft diesen prestigeträchtigen Ball für ihre Mieter. Es ist eine schöne Geste, sich bei den Mietern für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. In den letzten 15 Jahren hat sich das Kreativteam zu jedem Herbstball eine Besonderheit ausgedacht, um die Gäste immer wieder aufs Neue zu überraschen. Im letzten Jahr war es „Circus, Circus“ – und in diesem ging es nach Amerika: Die gesamte Stadthalle war in typisches New Yorker Flair getaucht, das Team hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Allein die Tischdekoration war eine Augenweide. Die Szenerie bei den Herbstbällen ist eingerahmt von charmanten Blumenarrangements, die den Mittelpunkt bildeten, auch die Anordnung der Tische war perfekt. Die Gäste hatte sich, wie es bei einem Ball üblich ist, in festliche Abendgarderobe gehüllt und wurden durch Geschäftsführerin Susann Branding auf das Herzlichste begrüßt. Die gesamte Atmosphäre wirkte einladend und herzlich. Beim Betreten der festlich geschmückten Stadthalle fiel der Blick sofort auf die Buffets, die auf beiden Seiten des Saales Marco Sell meisterhaft im amerikanischen Stil angerichtet waren: original amerikanische Burger in vielen Variationen zum Selbstkreieren, die schon legendären Spare Rips, Farmer Beans im Speckmantel, Small Baked Potatoes, gefüllt mit Gemüse oder Sour Cream oder überbacken mit Cheddar und Pilzen, um nur die Schlaglichter zu nennen. In jedem Fall lief einem schon beim Betrachten der Köstlichkeiten das Wasser im Munde zusammen, noch bevor das Buffet überhaupt eröffnet war. Mit einer musikalischen Zeitreise durch das Amerika der Goldenen Zwanziger Jahre begann das abendliche Programm, ein Abstecher in das „Cabaret Theater am Broadway“ gehörte ebenso dazu wie ein Besuch des „Cotton Club“ mit Jazz & Soul und des legendären „Studio 54“ mit Discohits, die uns allen wohlbekannt sind und so manchen Gast schon früh am Abend mitwippen ließen. Zwischen den einzelnen Stationen der Rundreise durch die Musikvielfalt des „American way of life“ kamen die rockigen Show-Acts super zur Geltung, sie lockerten das Programm unterhaltsam auf. Nach diesem sehenswerten kulturellen Input waren die Gäste so gut in Stimmung, dass die Tanzfläche binnen Sekunden gestürmt wurde. Das Highlight des Abends kam aber noch: die „Weather Girls“, die mit ihren souligen Stimmen voller Inbrunst sangen, als wenn es kein Morgen gäbe.

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