Hier bahnt sich etwas an

Am 5.September von 10-20 Uhr werden Kinder, Jugendliche und Initiativen in Brandenburg zeigen, welche Ideen sie in den Zeiten von Corona haben und wie systemrelevant sie sind. Dazu gestalten sie an Brandenburger Bahnhöfen und auf Freiflächen entlang der Bahnstrecken verschiedene Kulturprojekte und kreative Aktionen, wie zum Beispiel eigene Songs, Choraufführungen, Tanzvorführungen, Graffiti und vieles mehr, um deutlich zu machen: wir sind systemrelevant, wir haben Ideen, wir sind wichtig und innovativ und wir wollen beteiligt werden. Begleitend dazu werden in den Zügen die Reisenden auf die Aktionen aufmerksam gemacht.

Durch dieses Jugendkulturprojekt soll die regionale Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Jugendvertretungen, Politik, Verwaltung, sozialer Arbeit und zivilgesellschaftlichen Initiativen gestärkt werden, um gemeinsam neue Ideen, zukunftsfähige Strukturen und Perspektiven für die schwierige Zeit während der Corona-Krise zu entwickeln, auf die aber auch nach dieser Zeit aufgebaut werden kann. Nach den Aussagen von Kindern und Jugendlichen sind sie in der Corona Krise nur als Schüler wahrgenommen worden und es ging immer nur um die Sicherung der schulischen Bildungslandschaft. Ihre Ideen, Bedürfnisse und Gestaltungsmöglichkeiten in der Krise wurden nicht abgefragt, dabei hätten viele nachhaltige Innovationen von ihnen ausgehen können. Die Aktion soll auch dazu führen, die Jugendbeteiligung in den beteiligten Städten und Gemeinden zu stärken, die mit dem Beteiligungsparagraph §18a vor zwei Jahren in der Brandenburgischen Kommunalverfassung verankert wurde.“, so Katja Stephan vom Kompetenzzentrum für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen Brandenburg. Zu dem Trägerverbund, der die Jugendlichen bei dieser Aktion unterstützt, gehören neben dem bereits genannten Kompetenzzentrum viele weitere Organisationen und Initiativen aus dem ganzen Land Brandenburg.

Das „Jugendkulturprojekt #anBahnen“ wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, dem Brandenburgfonds des Deutschen Kinderhilfswerks sowie vielen weitere lokalen Unterstützern.

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