Magie & Energie des Jazz

Zu Gast – passend zu den Jazz Tagen in Fürstenwalde, aber außer der Reihe – war am letzten Freitag das Karl Seglem Acoustic Quartet in der Kulturfabrik Fürstenwalde. Karl Seglem, ein begnadeter norwegischer Tenorsaxofonist und Ziegenhornbläser, sorgte mit seiner Interpretation des Jazz in Kombination mit dem norwegischen Folk für ein einzigartiges Hörerlebnis. Die Spannung während der einzelnen Klangbilder, das Abdriften in mystische und magische Momente war für die Gäste dieses Abends eine willkommene Abwechslung. Jazz auch einmal anders interpretiert zu hören, gefiel ihnen offenbar. Denn zwischen dem Beginn des Konzertes im Musikkeller und dem Ende lagen rund 140 musikalische Minuten, die wie im Fluge vergingen. Viele hatten Raum und Zeit vergessen, bei diesem wunderbaren Konzert. Das vermochte anscheinend der Klang der ausgewogenen, harmonisch wirkenden Musik. Den Instrumenten Klavier, Kontrabass und Drums sowie Saxophon und Horn kam hierbei große Bedeutung zu. Jeder der Künstler an diesem Abend verstand es auf seine Art, seinem Instrument den passenden Ton für die Gesamtheit Komposition zu entlocken. Standing Ovationes zum Schluss waren die logische Folge.

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