„Guten Tag Welt“ – es gibt nur eine Richtung: ganz nach oben!

    Auf der Suche nach neuen Wegen und mit neuen Ideen, kein ewiges Auf und Ab, sondern zielgerichtet in die Zukunft planen – Kesh ist immer bereit für Neues. Der Weg ist das Ziel. Die Menschen, die er auf diesem Weg kennenlernt, versteht er für sich und seine Musik zu begeistern. Alle sind gebannt von dem, was hinter ihm liegt und vor allem, was noch vor ihm liegt. Wir haben uns spontan auf einem Kaffee im Hotelrestaurant am Spreebogen in seiner Heimatstadt Fürstenwalde getroffen. Auch wir kennen das Gefühl für etwas zu brennen und es stetig auszubauen, hierin sind wir uns also nicht ganz unähnlich.

    Max hat einen Plan und der bedarf einer Umsetzung. Er ist bereits mit verschiedenen Verlagen im Gespräch, doch so richtig ist noch nicht der passende mit dem überzeugenden Konzept dabei. Er könnte schon bei den Großen mitmischen, aber dann wäre man einer von vielen und die Individualität ginge verloren. Finanzielle Zuwendung wäre dabei natürlich sicher, aber dann sei man verpflichtet, in einem bestimmten Zeitraum – egal, ob es einem gut geht oder nicht – zumeist verpflichtet, eine gewisse Anzahl an Titeln zu liefern. Das versteht Max auch, Vertrag ist schließlich Vertrag. Und der Umstand, dann quasi eingefangen zu sein und der damit verbundene Druck oder gar Stress, das kommt für ihn so nicht in Frage. Den Stein ins Rollen gebracht, sich einen Verlag zu suchen, hatte letztlich der Auftritt beim „Helene Beach Festival“ in Frankfurt/Oder.

    Voller Stolz erzählte er von dem super Auftritt, den vielen Akteuren, die ihn und die Band mit offenen und respektvollen Armen empfangen hatten. Keine Starallüren, alle waren offen für alles – das war entscheidend. Radio Fritz beispielsweise war so hin und weg, dass Kesh sogar Promo-Material dalassen durfte und Titel im Programm gespielt werden. Der Auftritt beim Festival zog natürlich viele Größen verschiedener Genres der Musikszene an. Einer der Zuhörer war auch „Sido“, der sich das gesamte Konzert angesehen hatte und begeistert war. Beide trafen sich im Anschluss, Sido empfand den Song „Hin zu mir“ als ein „geilen Song“ und dieses ehrliche Lob von Sido verblüffte ihn, den Newcomer Kesh. Und so führt eins zum anderen. Einen Techniker, der extra zu den Gigs aus Hamburg kommt, hat auch nicht jeder! Voller Begeisterung erzählte er vom schicksalshaften Zusammentreffen und der Leidenschaft zur Musik.

    Der Sog des Helene Beach Festivals führte so weit, dass sich drei Manager darum bewarben, ihn und die Band promoten zu dürfen. Die Wahl fiel natürlich schwer, viele Gespräche mit der Band, mit Vertrauten und der Familie, die den Vertrag abklopften, das Für und das Wider in die Waagschale warfen, konnten überzeugen. Der Eventmanager Janko Brett, der in der Welt des Musikbusiness einen sehr guten Draht hat, kümmert sich nun um vieles Wichtige. Jedoch ist er auch nur ein Zahnrad im Getriebe, denn es gibt noch weitere Parts, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kesh ist bestrebt, die einzelnen Parts in verschiedene Hände zu legen. Er möchte, dass es eine individuelle Zusammenarbeit mit mehreren Experten gibt, das wäre aber auch eine Kostenfrage, die vertraglich eingehalten werden müsste. Wer will schon nach Beendigung eines Vertrages, das immer noch einige mitverdienen, obwohl sie nichts mehr tun.

    Wer rastet, der rostet – und schon geht es weiter: Kesh hat eine neue EP mit fünf Songs gemacht und sich dafür musikalische Unterstützer mit an Bord geholt. Im Studio Wong in Berlin Kreuzberg wurde die EP aufgenommen, mit Odara de Sol (Backgroundsängerin von Materia, Culcha Candela u.a.) das Vocalcoaching, Posaunist Jérôme „Tchamp“ Bugnon (u.a. Seeed) spielte mit einigen Kollegen die Horn-Sessions ein.

    Der Titel „Guten Tag Welt“ von der EP „Hin zu Mir“ ist die aktuelle Songauskopplung.

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