Johann Sebastian Bach in Köthen

Sein vielleicht etwas übereilter Vertragsabschluss mit dem jungen Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen im August 1717, brachte Bach zunächst nur Ärger in Weimar ein. Weil er dort seine Anstellung zuvor nicht gekündigt hatte, wurde er von seinem Dienstherrn Ernst August wegen „halsstarriger Bezeugung“ erst mal in Haft genommen. Erst im Dezember 1717, nach seiner Haftentlassung, konnte er die Stelle endlich antreten. In Köthen trug er dann den Titel eines Kapellmeisters und Kammermusikdirektors. In Köthen entstanden unter anderem die „Brandenburgischen Konzerte“, Werke des „Wohltemperierten Klaviers“ sowie Violinpartiten und Sonaten.

In dieser Zeit entstanden auch drei Quartette für Flöte, Violine, Viola und Violoncelleo, die im Februarkonzert des Fürstenwalder Musikzyklus zu hören sein werden. Am Sonntag, den 17. Februar, um 17 Uhr im Festsaal Altes Rathaus Fürstenwalde, Am Markt 1. Karten: 10,00 Euro (Vorverkauf)/12,00 Euro (Abendkasse). Vorbestellte Karten müssen bis 16.30 Uhr abgeholt werden! Infos: Tel. 03361/710188.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X