Kurzweilige Feierstunde zum Jubiläum

Fabrikfesttage, Museumsrundgang & Konzert

In einer kurzweiligen Feierstunde zum 30-jährigen Jubiläum in der Kulturfabrik Fürstenwalde waren viele Gäste geladen worden, die in der Vergangenheit viel bewegten und in der Gegenwart viel bewegen. Friedrich Stachat und der erste Bürgermeister nach der Wende, Manfred Reim, standen im Mittelpunkt des Geschehens. Ihnen beiden ist es zu verdanken, dass die Kulturfabrik heute ein Leuchtturm des kulturellen Mittelpunkts, weitsichtbar in der Region, ist. Das Wiedersehen war sehr herzlich und mit Erinnerungen an die Vergangenheit und die damaligen Streitbarkeiten geprägt. Seit vielen Jahren steht Dr. Klaus-Peter Oehler der Kulturfabrik vor und entwickelt sie stetig weiter. Auch ihm ist diese Feierstunde gewidmet, genauso wie den engagierten Mitarbeitern, die ihrer Kulturfabrik auch in schweren Zeiten zur Seite stehen. Andreas Politz moderierte die Feierstunde und Guido Strohfeldt lud zum Museums-Rundgang ein und erinnerte an die Geschichte der Produktionsstätte für Leuchttürme. Überall in der Stadt Fürstenwalde begegnet man der Geschichte im freien Raum.
Derweilen liefen die Vorbereitungen zum Konzert der „Seilschaft“, die auf dem Museumshof schon kräftig am Wirken war. Dazu gab es noch eine Kerzenlicht-Performance am eiszeitlichen Steingarten, der sich über das gesamte Areal hinzog. Alle Zeichen standen auf Sturm, nur der Wettergott hatte es nicht so mit den Feierlichkeiten zu den Fabrikfesttagen zum 30-jährigen Jubiläum der Kulturfabrik. Der Regen kam so unverhofft, schnell und stark, dass keine Zeit blieb, alles Notwendige abzudecken. Das war wirklich jammerschade, denn alle hatten gemeinsam ein Fest vorbereitet, was schlussendlich ins Wasser fiel. Auch Polkaholix für den darauffolgenden Tag wurde vorsorglich abgesagt. Es wird in jedem Falle, zumindest konzertlich gesehen, eine Aufwertung geben, aber erst im kommenden Jahr, wenn die Temperaturen wieder einladender sind.

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