500 Jahre Reformation ab 17.30 Uhr

Dom St. Marien Fürstenwalde
Offene Kirche

18.00 Uhr: Musical – Projekt des Kirchenkreises Oderland-Spree für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Rahmen einer öffentlichen Generalprobe „Der große Moment – Martin Luther. Das Musical“. Familie Luther sitzt am Abendbrottisch und Vater Luther erzählt. Mit etwas  Augenzwinkern berichtet er seinen Kindern, wie das damals so war:  Das  Gewitter und der Weg ins Kloster, das Heische-Singen und die Geschichte mit den Thesen an der Kirchentür. Ein  Musical,  welches auf  zwei kleinen Bühnen aufgeführt wird: Schwungvolle Lieder werden von einem großen  Kinderchor des Kirchenkreises Oderland-Spree im gemeinsamen Gesang mit  Erwachsenen aus der Region zu Gehör gebracht. Die moderne Musik begleitet eine  Projekt-Band, die  sicher alle begeistern wird. So  werden die Person und die großen Themen des Reformators im Luthermusical für kleine und große Zuhörerinnen und Zuhörern eine mitreißende Geschichte. Anschließend geht es im Dom besinnlich weiter: Musik aus Luthers Zeiten – diesmal nicht live gespielt, aber überall im von Kerzenschein erleuchteten Dom zu hören.

Domgalerie Fürstenwalde          
Ausstellung Tiefgang
Silke Richter, Berlin / Malerei und Silke Spiegel, Frankfurt (Oder

Beide Künstlerinnen sind an diesem Abend anwesend. Wein und Gebäck im Angebot. Die  Malerin Silke  Richter setzt sich in ihren  Arbeiten mit  Farben, Flächen, Formen und Strukturen auseinander. Diese entstehen dabei „mitten aus ihrem Lebensfluss“, wie die Künstlerin es beschreibt, und geben Einblick in ihre Welt, Gefühle und Träume, sind ein innerer Ausdruck von Sein und Tun und somit auch eine Verdichtung ihrer eigenen Erfahrungen. Gleichzeitig bewahren ihre  Bilder aber immer auch noch ihr Geheimnis und geben es nicht preis. Ihre Inspiration bezieht sie sowohl von zahlreichen Reisen-  und Auslandsaufenthalten, unterschiedlichen Meditationstechniken sowie der Liebe zu verschiedenen Ausdrucksformen des Tanzes und der Körperarbeit. Neugierig und spielerisch in der Ausdrucksform, verleiht sie ihrer Malerei eine komplexe künstlerische Welt mit viel Tiefgang. Silke Richter lebt und arbeitet in Berlin. Silke Spiegel, die Fotografin aus Frankfurt (Oder), präsentiert dazu ihre Polaroid-Arbeiten. Emotionale Ereignisse, intuitiv in Bilder gefasst – die Einmaligkeit des Augenblicks in 30 x 30cm Fine Art Prints unterstreichend. Es ist kein gezieltes Inszenieren von Bildern, sondern eher ein logbuchartiges Festhalten flüchtiger Momente, ein visuelles Innehalten. Das kann sowohl die Schönheit des Alltags unterstreichen – en vertäutes Boot im Wasser, vor drohender Gewitterfront oder die Skurrilität eines wandelnden Eies auf einem Bein, achtsam aufgenommene Details oder archivierte Geschichten, die sie dann später in ihren Triptychen erzählt. Mit dem iPhone als ständigem Begleiter, immer griffbereit, dokumentiert sie was, sie auf ihren Fahrten und Wegen vorfindet. Sie hat ihren Lebensmittelpunkt vor 6 Jahren nach Frankfurt (Oder) verlegt und pendelt seitdem zu ihrer Arbeit nach Berlin, wo sie an der Lette Akademie als Dozentin für Fotodesign und digitale Medien unterrichtet. 

Museum Fürstenwalde

Thema der 13. Langen Nacht ist das Jubiläum zur Reformation vor 500 Jahren. Das Museum präsentiert aus diesem Anlass eine Sonderausstellung zu den Ereignissen um die Reformation in Fürstenwalde. Außerdem ist neben dem Besuch der Dauerausstellung auch noch die Sonderausstellung zur Schifffahrtsgeschichte unserer Stadt zu sehen. Zum Mitmachen werden Friedrich Stachat und Christian Köckeritz sich mit dem Buchdruck beschäftigen. Schließlich hatte die noch junge Erfindung des Buchdrucks einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Reformationsbewegung. Museumsleiter Guido Strohfeldt wird wieder seine berühmten und historischen Klemmkuchen anbieten.

Stadtbibliothek Fürstenwalde
Living Library – „lebende Bücher“ laden ein zum Kennenlernen

Bei einer „Living Library“ werden in kleinen Gesprächsrunden (max. 2-3 Personen/Runde) interessierte Menschen (Leser) und Bücher (Erzählende) zusammengebracht. Leser und Buch können sich pro Gesprächsrunde ca. 20-30 Minuten aktiv unterhalten; über die Geschichte des Buches. Meist werden bei so einer Veranstaltung Stereotypen oder Menschen mit besonderen Berufen als lebende Bücher genommen, mit denen man sich im alltäglichen Leben nicht einfach so mal über deren Beruf und/oder Einstellung unterhalten kann oder eigentlich keinen Kontakt mit diesen Menschen pflegen würde. Bei dieser Living Library hat man konkret die Möglichkeit eine Unterhaltung zu führen mit einem: Seemann, Feuerwehrmann, einem Geistlichen ein Bundeswehrsoldat. Sowie zwei junge, syrische Menschen, die sich aktiv an der Integrationsarbeit in Fürstenwalde beteiligen ein Lehrer aus Syrien, ein junger Mann, der konkret über seinen Weg von Syrien nach Deutschland berichten wird und ein junger Perser, der seinen Bufdi-Dienst in der Domgemeinde/Eine Welt Projekt leistet Diese Menschen stehen nicht nur für ihren Stereotyp, sondern sind vor allem Menschen, die eine oder viele interessante Geschichten zu erzählen haben, die wir als Zuhörer so noch nicht gehört haben! Und Fragen, die uns zu ihrem Thema schon immer einmal auf der Zunge gelegen haben, können hier gestellt werden! Die Living Library findet statt in der Stadtbibliothek und bei gutem Wetter auf der Terrasse der Kulturfabrik. Darüber hinaus wird es noch eine Ausstellung zur Historie der Bibliothek sowie dem Gebäude geben.

Haus Brandenburg Fürstenwalde
Parkallee 14 (Nähe Bahnhof)

Besichtigung der Sonderausstellung von reformationsgeschichtlicher Literatur aus unseren Sammlungen. Dazu Stärkung mit unserer brandenburgischen Biersuppe: „Fischkartoffeln, wie Oma Marie sie kochte“ , ein Rezept aus Sonnenburg, einst Kreis Oststernberg und einen Interessanten Vortrag mit Pfarrer i. R., Norbert Rauer, zum Thema „Hans von Küstrin – Förderer der Reformation“,  Beginn 18 Uhr.

Kirche Trebus

Ausstellung in der Kirche, Konzert, Mitmachprojekte und Bibelausstellung Grill vor der Kirche, Bier und Wein und verschiedene nichtalkoholische Getränke. Informationen zum Wiederaufbau des Kirchturms. 19.30 Uhr Frühlingskonzert mit Liedern und Instrumentalstücken „Wie schön blüht uns der Maien“. Lieder und Folklore von Europa bis Asien Instrumentalmusik aus Renaissance und Barock (Susato, Van Eyck, Telemann u. a.). Es musizieren das Blockflöten-Consort aus Berlin-Weißensee und Andreas Wenske (Cembalo/Oboe) Leitung: Ursula Kelch. Mitmachangebote für größere und kleiner Besucher das Schreibprojekt: Alle Besucher in der Kirche Trebus dürfen sich an einem Schreibprojekt beteiligen und einen oder mehrere Verse aus dem Evangelium abschreiben. Wie viel Kapitel werden wir fertig bekommen? Das Druckprojekt: Interessierte können Linoldrucke auf Karten mit Motiven der Reformationszeit herstellen. Das Bibelprojekt „die Vielfalt der Bibel“ wird in einer kleinen Ausstellung dokumentiert.

Kirche Neuendorf i.S.

Ausstellung, Klanginstallation und Drucke zum Leben und Wirken von Clara Grunwald mit Imbiss und Getränken. Die Neuendorfer Glocke hat in diesem Jahr einen runden Geburtstag und wurde in den Anfangsjahren der ersten evangelischen Gemeinde in Neuendorf gegossen. Wir bieten für Mutige und Sportliche einen Aufstieg zur Glocke mit einem Glockenrätsel. 

Kirche Neuendorf i.S.
Zwischen „hoffnung + verzweifelung“                                                                                                         
Raum- & Klanginstallation in der Kirche Neuendorf im Sande

Von 18-22 Uhr im Rahmen der Langen Nacht der Museen & der KulturTour Geschichten erFahren 2017 Sieben großflächige Holzschnittdrucke auf Seidenpapier markieren den Raum. Direkt vor den Kirchenfenstern gehängt werden sie vom wechselnden Tageslicht in Szene gesetzt. In schwarz+weiß gehalten bilden sie Gegensatzpaare der großen Themen von Hoffnung+Verzweiflung, Glück+Trauer, Liebe+Hass und Leben+Tod. Die Bielefelder Künstlerin und Kunstpädagogin Magdalene Bischinger entwickelte die Ausstellung mit dem Titel „Ins Holz geschrieben“ für die ehemalige jüdische Synagoge in Oerlinghausen. Dabei hat sie sich von hebräischen Schriftzeichen inspirieren lassen, die den Ausgangspunkt für ihre freien Assoziationen zu den Begriffspaaren bilden. Die Ausstellung der handgefertigten Druckfahnen wird anlässlich des 140. Geburtstags der jüdischen Montessori-Pädagogin Clara Grunwald, die am 11. Juni 1877 in Rheydt, Mönchengladbach geboren und in Auschwitz im April 1943 ermordet wurde, von einer Klanginstallation begleitet: Simultan erklingen sieben von ihr in den Jahren 1941-43 im Neuendorf geschriebene und von der Berliner Schauspielerin Charlotte Sieglin gelesene Briefe. Als Zeitzeugnisse einer Zeit zwischen Hoffnung+Verzweiflung gewähren die Briefe Einblick in das Schicksal derer, die sich im jüdischen Umschulungsheim Landwerk Neuendorf zwar noch auf die Auswanderung vorbereiteten, aber zunehmend der drohenden Gefahr der Deportation nach Osten ausgesetzt sahen. Die Installation ist Teil des dreimonatigen Ausstellungssommers zwischen / raum (9. Juni – 10. September). Finanziell ermöglicht wird das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, vom Landkreis Oder-Spree, von der Gemeinde Steinhöfel und durch Spenden.

Gemeinde- und Vereinshaus Briesen
Heimat Museum Briesen

Folk- & Liveband „Live Musik Hoedown“

DVD Filme aus den Archiven, Einblicke in Dokumente und Fotosammlungen, Gespräche zur Geschichte unserer Heimat
Führungen durch das Heimatmuseum und DDR-Stube dazu Imbiss- sowie Getränkeangebote, Unterhaltung mit der Folk- & Liveband „Hoedown“. 17 Uhr Karten (inkl. Busshuttle), im Gemeinde- und Vereinshaus bis 24.00 Uhr.

 

 

 

 

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