Wiedereröffnung der Alten Schulscheune am Samstag

    Die Alte Schulscheune öffnet ihre Pforten am 9. Mai, um 10 Uhr für kunstinteressierte Gäste. Allerdings erst einmal nur als Galerie mit entsprechenden Hygieneauflagen. Und passend zum „Wiedereinstieg“ in das kulturelle Leben stellt ein Vereinsmitglied aus.

    Ein Ort der Sehnsucht ist für die Künstlerin Gabriele Trillhaase die Alte Dorfschule in Diensdorf-Radlow, wo sie von 2005 bis 2009 gelebt hatte. Seit über dreißig Jahren arbeitet sie einzigartig und vielseitig mit naturgegerbtem Rindleder. Sie fertigt damit Bilder, Spiegel, Gebrauchskunst und Schmuck an. Mit ihren Motiven sind eine große Anzahl Kunstpostkarten entstanden.

    Da man Postkarten nur mit der Hand schreiben kann, hat Gabriele Trillhaase vor 11 Jahren den „Club zur Rettung der Handschrift“ ins Leben gerufen. Es ist zwar nur ein geistiger Club, aber sie hat in den diesen Jahren viele Menschen zum Schreiben motiviert. In der alten Dorfschule fand sie als „Berufsträumerin“ die notwendige Stille zum Arbeiten. Hier steht auch der von ihr gepflanzte Ginkgo-Baum als Symbol der Hoffnung und der Zweieinigkeit.

    Das Thema Ginkgo und das Thema Sehnsucht durchzieht die gesamte Ausstellung und auch ihr jüngstes, kleines, literarisches Werk: Mona Lisa und Marlene Dietrich – ein nächtliches Gespräch im Louvre.
    Seit vier Jahren lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Erfurt. Hier hängt auch die große Friedens Tage Dank Band-Tafel, deren Ursprung auch die Alte Dorfschule war.

    Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Alten Schulscheune besucht werden, vom 9.Mai bis 23. Juni.
    Mo/Di/Do/Fr/ von 11 bis 16 Uhr, Sa/So/feiertags
    Von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr; mittwochs geschlossen.
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