Bewerbung noch bis zum 30. Juni möglich

    Die Burg Beeskow entwickelt sich zu einem Dreh- und Angelpunkt für kulturelle Entwicklung in der Region südöstlich von Berlin in Oder-Spree. Das DDR-Kunstarchiv, ein sich neu erfindendes Regionalmuseum, ein Musikmuseum und Opernfestival neben einem abwechslungsreichen Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Tagungsprogramm bilden die Eckpfeiler eines kulturellen Zentrums, dessen Anliegen es ist, die historisch gewachsene und sich rasant verändernde Kulturlandschaft der Region zu gestalten. Künstler und Kulturschaffende, -touristen und -interessierte vor Ort entdecken die Burg für sich als Ausflugs- oder Arbeitsort und zur Entwicklung neuer Ideen.

    Das Amt des „Burgschreibers zu Beeskow“ wird seit 1993 vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von 5 Monaten ausgeschrieben. Es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000,- Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Das Stipendium ermöglicht dem/r Burgschreiber/in, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Wünschenswert ist die Bereitschaft zum aktiven Austausch zwischen Burgschreiber/in, Stadt und Region. Die Burg unterstützt den/die Burgschreiber/in, eigene Vorstellungen und Ideen für Projekte vor Ort zu verwirklichen, beispielsweise in Form von Lesungen, in Zusammenarbeit mit Schulen und kulturellen Einrichtungen sowie der lokalen Presse. Für die Amtsinhaber/in besteht für die Dauer des Stipendiums grundsätzlich Residenzpflicht. Eine am 9. Januar 2021 geplante Antritts- und am 28. Mai 2021 geplante Abschlusslesung sind wahrzunehmen. Weitere Lesungstermine können in Abstimmung mit dem Burgschreiber vereinbart werden.

    Der Burgschreiber verfasst im Laufe der Amtszeit neben eigenen literarischen Vorhaben sogenannte „Burgminiaturen“, die Teil der Abschlusslesung sind und der Burg zur späteren Veröffentlichung (Anthologie der Burgschreiber 2018-2022) zur Verfügung stehen. Grundlage für die Bewerbung ist die Anerkennung der „Richtlinien für die Verleihung des Amtes Burgschreiber/in zu Beeskow“.

    Voraussetzung für die Bewerbung ist die erfolgte Veröffentlichung von mindestens drei selbstständigen Publikationen (Bücher, Anthologiebeiträge, Beiträge in Literaturzeitschriften mit ISBN/ISSN bzw. Aufführungs-, Sendedatum für Dramatik, Hörspiel, Drehbuch), die nicht im Eigenverlag bzw. durch Eigenfinanzierung zustande gekommen sind. Die Bewerber/innen reichen drei Leseproben im Umfang von insgesamt max. 50 Seiten in Verbindung mit einem Nachweis über deren Veröffentlichung ein. Um ein kurzes, aussagefähiges Motivationsschreiben (inhaltliches Interesse, literarisches Vorhaben für die Dauer der Amtszeit, eigene Vorstellungen zur Amtserfüllung) wird gebeten. Als Anlagen sind die Biografie, ein Foto und die Bibliografie mit den darin vermerkten Leseproben einzureichen. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen werden nur in elektronischer Form – zusammengefasst in einem mit dem vollständigen Namen des Bewerbers gekennzeichneten PDF – entgegengenommen. Einsendeschluss ist der 30.Juni und alles an susann.mueller@l-os.de.

    Eine wiederholte Bewerbung ehemaliger Burgschreiber/innen ist nicht möglich. Über die Vergabe entscheidet eine Jury entsprechend den Richtlinien. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

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