„Die Geburt Jesu Christi“ von Johann Wilhelm Hertel

Seit August probt die St. Marienkantorei wieder an einem Weihnachtsoratorium.  Am 7. Dezember soll es um 16:30 Uhr im Südschiff der Beeskower St. Marienkirche aufgeführt werden. Und „Die Geburt Jesu Christi“ von Johann Wilhelm Hertel (1727-1789) macht einer prächtigen Weihnachtsmusik alle Ehre.

Hertel komponierte diese Musik 1777 im Zusammenhang mit 8 weiteren groß angelegten Kantaten für den Hof Herzog Friedrichs von Mecklenburg-Schwerin.  Seit Verlegung des Hofes nach Ludwigslust ist dieses Oratorium wohl auch dort mehrfach erklungen. Johann Wilhelm Hertel besetzt seine Weihnachtsmusik mit 3 Trompeten, Pauken, 3 Hörnern, Flöten, Oboen, Fagotte und Streicher. Der harmonisch ausdruckstarke Eingangschor, die schlichten Choräle mit bekannten Weihnachtsliedern und der Glanz der Blechbläser trugen schon damals zur Beliebtheit des Werkes bei.

Die Hörer erleben neben der lyrischen Hirtenidylle barockes Affektdenken eines dramatischen Oratoriums. Wirkt der Text auch ganz im Sinne der Entstehungszeit moralisierend und predigend, so betont doch die Musik des Werkes die freudigen und liebreizenden Züge der Weihnachtsgeschichte.

Das in Beeskow nicht unbekannte Solistenteam mit Yvonne Friedli (Sopran), Kerstin Domrös (Alt), Peter Ewald (Tenor) und Markus Köhler (Bass) wirkt bei dieser Aufführung gemeinsam mit dem Neuen Kammerorchester Potsdam in der St. Marienkirche Beeskow und musiziert gemeinsam mit der St. Marienkantorei unter Leitung von Matthias Alward. Der Eintritt des Konzertes beträgt 10,- € (ermäßigt 8,- €). Konzertkarten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Zweigart und telefonisch über Anrufbeantworter 03366/26450 erhältlich und sollten rechtzeitig erworben werden. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Matthias Alward

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