1. Brandenburgisches Garde-Blasmusikkorps probt für Weihnachtskonzert

Die Kulturszene weltweit versucht mit vielen Ideen bei ihren Freunden, Gästen und Fans mit eindrucksvollen Arrangements zu punkten. Jedes Genre für sich hat nicht nur das Internet als eine weitere Plattform für sich entdeckt, sondern ist bestrebt, mit ihren Performances das Publikum zu binden. Am Samstag, und das ist schon gelebte Tradition, fand das Probenwochenende des 1. Brandenburgischen Garde-Blasmusikkorps statt. Immer das letzte Wochenende in den Sommerferien ist seit jeher dem Garde-Blasmusikkorps vorbehalten. Im Normalfall wären die Musiker gemeinsam in der Jugendherberge am Scharmützelsee gewesen, doch die Leitung des Hauses hatte frühzeitig aus Gründen der bestehenden Hygienestandards, die sie nicht gewährleisten können, diesen Termin absagen müssen. Und das wäre aus Sicht des Orchesterleiters in diesem Jahr doch so genial gewesen. Bei solchen hochsommerlichen Temperaturen ist ein Probewochenende am See das Highlight.

Proben und danach oder auch dazwischen, ab in die kühlenden Fluten des Scharmützelsee abtauchen, so Cornelius During. Nun ist aber alles ganz anders gekommen, als es noch Anfang des Jahres geplant war. Die Pandemie hat alles über den Haufen geworfen, dabei kam die Musikschule Fürstenwalde zur Hilfe und öffnete ihre Türen für das Proben. Diese Geste kam super an, die Musiker konnten nun wieder zusammen musizieren, das trägt ganz entscheidend zum Zusammenhalt bei. Ein großes Dankeschön geht also an die Leitung der Musikschule Fürstenwalde für ihre Unterstützung. Mit Disziplin und unter Einhaltung des Hygiene-Konzeptes hatten die Bläser in den oberen Räumen ihre Probevielfalt und unten in der Aula probten die Schlagzeuger. Das gesamte Orchester konnte allerdings auch nicht komplett dabei sein, das hätte den vorhandenen Räumlichkeiten und die geltenden Abstandsregel leider nicht hergegeben.

Alle Musiker waren mit dem heutzutage fast nicht mehr wegzudenkenden „Schnuffi“ unterwegs. Inhaltlich ging es um Musikstücke, die im Zusammenhang stehen mit dem einzigen Konzert in diesem Jahr, dem „Weihnachtskonzert“. Dieses wird Premiere haben im Fürstenwalder St. Marien Dom am 5. Dezember. Traditionell wäre der Fürstenwalder Hof der Austragungsort, doch das Hygienekonzept spricht von bis zu 1,50 m und mehr Abstand und so viel Platz auf der Bühne für das gesamte Orchester ist im Fürstenwalder Hof nicht vorhanden. Im nächsten Jahr, wenn sich die Pandemie hoffentlich in Wohlgefallen aufgelöst hat, wird es bestimmt wieder am altvertrauten Ort stattfinden.

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