Am Sonntag wurde in Erkner an der Straßenunterführung der Landesstraße L38 das Graffiti-Kunstwerk vollendet und eingeweiht. Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse und der Bürgermeister der Stadt Erkner Jochen Kirsch zelebrierten die Einweihung und über gaben das Kunstwerk an die Öffentlichkeit Ines Jesse: „Brücken und bauliche Anlagen sind immer wieder Ziel von Schmierereien. Der finanzielle Aufwand für die Beseitigung an verkehrlichen Anlagen würde weit über einer Million Euro liegen. Da die Erfahrung zeigt, dass gestaltete Flächen weniger betroffen sind, haben Verkehrs- und Bildungsministerium gemeinsam mit dem Landesbetreib Straßenwesen mit mehreren Kommunen Gestaltungsprojekte initiiert. Nach Ludwigsfelde wird nun das Graffitiprojekt in Erkner fertig.“ Mit der künstlerischen Gestaltung des Trogbauwerkes für die L38 in Erkner wird das Ziel verfolgt, die kontinuierlich seit der Inbetriebnahme im Jahr 2004 bestehenden Schmierereien dauerhaft zu verhindern. Mit der künstlerischen Neugestaltung soll ein freundliches „Eingangstor“ zum Zentrum der Stadt Erkner entstehen. Dabei verwenden die Künstler viele Motive aus der Geschichte Erkners, bedeutende Persönlichkeiten der Stadt, beispielsweise Figuren aus Werken von Gerhart Hauptmann, markante Gebäude und vieles andere mehr. Die Straßenunterführung der Gleisanlagen der Deutschen Bahn wurde in den Jahren 2002-2004 gebaut. Die Länge des Straßentroges beträgt rund 120 Meter. Mit Graffitkunst wurde eine Fläche von mehr als 900 Quadratmetern Die Baukosten für die Instandsetzungsarbeiten, Vorbereitung der zu gestaltenden Wandflächen und dem Anti-Graffiti-Schutzsystem betrugen rund 143.000 Euro und werden vom Land Brandenburg (Baulastträger) getragen. Die Stadt Erkner beteiligt sich mit rund 50.000 Euro. Das Projekt wird mit Lottomitteln in Höhe von rund 4.300 Euro vom Infrastrukturministerium unterstützt.

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