Gesprächsrunde zur Kunst im öffentlichen Raum

Zum Jahresende möchten wir Sie und Ihre Freunde herzlich zum letzten Kunstgespräch in diesem Jahr in Fürstenwalde einladen. Die beiden Moderatoren Martin Haupt und Uwe Stemmler werden sich dem Mysterium „Kunst im öffentlichen Raum“ annehmen. Während Bildende Kunst in Museen und Galerien nur ein begrenztes Publikum anspricht, wirkt die Kunst im Stadtbild unweigerlich auf jeden Menschen. Manch einer erkennt den Kunstwert des Objektes, ein anderer registriert das Werk nur beiläufig und wiederum andere Menschen sehen darin „rausgeschmissenes Geld“. Konfrontiert wird dennoch jeder allein durch die öffentliche Präsenz.

Wenn heute über Kunst im öffentlichen Raum gesprochen wird, assoziiert man damit in erster Linie die Bronzeplastiken aus der DDR-Zeit. Nur noch selten werden kommunale oder staatliche Aufträge zur Verschönerung eines öffentlichen Bereiches erteilt. Meist handelt es sich dann um Varianten mit geringstem Kostenaufwand. Insbesondere für Bildhauer hat sich die Situation in Bezug auf öffentliche Aufträge nach der politischen Wende verschlechtert. Wie lässt sich aber diese derzeitige Situation erklären? Ist Kunst im Stadtbild überhaupt nötig und ist es kommunale Aufgabe mit Kunst Identität zu stiften? Gibt es Möglichkeiten, Kunst im öffentlichen Raum zu fördern und ist es gar notwendig die Kunstwerke zu schützen? Diese und viele andere Fragen möchten die Moderatoren näher beleuchten.

Dazu laden sie sich zwei Gäste ein, die vom Fach sind. Matthias Bogdan, Bildhauer und Leiter des Fürstenwalder Südclub sowie Frank Drömert, ehemals zuständig für die Kunst im öffentlichen Raum im kommunalen Kulturbetrieb der Stadt Frankfurt (Oder), stehen Rede und Antwort, um das Mysterium „Kunst im öffentlichen Raum“ zu erläutern.  Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 8.Dezember, um 18:30 Uhr in der Kunstgalerie im Alten Rathaus in Fürstenwalde statt.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung nur unter Einhaltung der 2G-Regel stattfindet. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität bitten wir zusätzlich um eine rechtzeitige Voranmeldung. Der Eintritt beträgt 5,00 €.

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