Kulturministerium unterstützt Kreative mit neuen Kultur-Stipendien

Das Kulturministerium hat 20 brandenburgische Künstler aus den Bereichen Musik, Darstellende Kunst, Literatur und Bildende Kunst für die zum zweiten Mal vergebenen speziellen Arbeitspakete ausgewählt. Die Stipendien sind mit jeweils 8.000 Euro ausgestattet.

Im Rahmen der diesjährigen Arbeitsstipendien können die Künstler spezielle „Arbeitspakete“ für einzelne Genres mit verschiedenen Angeboten auswählen. Die Vielfalt der Angebote soll eine passgenaue Unterstützung der Künstler möglich machen. Insgesamt gab es 197 Bewerbungen für die Stipendien, die fünf Mal für das Genre Musik, drei Mal für Darstellende Kunst, drei Mal für Literatur und neun Mal für Bildende Kunst vergeben wurden. Die Auswahl im Bereich Musik fiel auf Kathrin Sutor, Daniel Selke, Andrea Chudak, Maria Ivanova und Wilhelm Kellers, im Bereich Darstellende Kunst auf Hannah Dörr, Sina Schmidt und Volker Gerling, im Bereich Literatur auf Julia Schoch, Steffen Schroeder und Paula Schneider sowie im Bereich Bildende Kunst auf Lisa Seebach, Anne Heinlein, Sabrina Jung, Kathrin Ollroge, Benjamin Greber, Joachim Böttcher, Christiane Bergelt, Gunhild Kreuzer und Dorothea Huber.

Die Vorschläge für die Vergabe der Stipendien wurden einer unabhängigen Jury vorgelegt, deren Mitglieder aus der Gesellschaft der Künste stammten, denn sie wissen am allerbesten, worum es sich dreht und können so mit ihrem Fachwissen eine gute Wahl treffen. Kulturministerin Manja Schüle verwies auf die Vielfalt und die hohe Qualität aktuellen Kunstschaffens im Lande. „Die Corona-Krise trifft nicht nur unsere Kultureinrichtungen – sie trifft auch die Künstlerinnen und Künstler hart. Mit unseren Arbeitsstipendien wollen wir die Leistungen brandenburgischer Künstler würdigen und weiter vorantreiben – sie stehen für die kreative Schaffenskraft unseres Landes, beleben Dörfer und Städte und schaffen Identität vor Ort. Die Stipendien sollen eine Ermutigung sein, den künstlerischen Weg auch in der Pandemie fortzusetzen und sich frei von Alltagszwängen auf neue künstlerische Projekte zu konzentrieren.“

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