Tanzkreis übertrifft sich selbst

Premierenerfolg der Michael Jackson Show

Die Zeit des Stillstandes war mit der Premiere der „Michael Jackson Show“ des Tanzkreises am Premieren-Freitag endgültig vorbei. Das Einzige, wenn man das aus dem Blickwinkel der Vorbereitung betrachtet, war der Fakt, dass die Show bis ins kleinste Detail in den letzten zwei Jahren einstudiert werden konnte. Von der Idee bis zur Vollendung ist es in allererster Linie dem Tanzkreis-Chef Marcel Schnieber zu verdanken, dass diese „Michael Jackson Show“ auf die Beine gestellt wurde. Natürlich hört er das so nicht gern, dafür ist er zu bescheiden, und er hat damit auch recht. Das Team besteht aus vielen kleinen Puzzleteilen, die mit Engagement und Enthusiasmus genauso beteiligt sind und sich am Gelingen erfreuen. Die „Michael Jackson Show“ als Musical aufzuführen, war ein langgehegter Wunsch. Viele Stilelemente aus dem Leben des Superstars, des bekanntesten Sängers und Entertainers Michael Jackson sollten sich wiederfinden in der neuen Show. Michael Jackson war ein Perfektionist und kreativer Kopf, alles musste sitzen, damit feierte er seine Erfolge und das wollen die Menschen auch sehen, Perfektion. Ganz im Sinne vom Tanzkreis-Chef. Die schöpferische Phase lief nun parallel zu allen anderen Aktivitäten – stöbern, Inhalte forcieren, Teambesprechungen, Machbarkeitsstudien betreiben, Technikcrew beflügeln, Kids & Jugendliche mitnehmen, Choreografien ausarbeiten, Kostüme kreieren und vieles weitere mehr. Und nebenher die Pandemie mit ihren Auswirkungen meistern. Absehbar war ja in der Zeit nicht viel und ob die Show es auf die Bühne schaffen würde, auch nicht. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so gab es hier und da doch Möglichkeiten, sich zu präsentieren – wenigstens ein Lichtblick. Der Premierenabend war ein voller Erfolg! Die vielen Gäste, Eltern & Freunde hatten sich frühzeitig um die Karten gekümmert, denn diese Premiere wollte niemand verpassen. Endlich mal wieder etwas Anspruchsvolles erleben, werden sich viele gedacht haben. Jedoch füllte sich der Saal nur zögerlich, was wohl der unerträglichen Hitze des Tages geschuldet war. Der Saal musste in absolute Dunkelheit getaucht sein, damit die Effekte, die in der zweistündigen Show vorkamen, den Bühnenzauber nicht zerstörten. Dementsprechend diszipliniert und voller Freude genossen die Gäste den glamourösen Abend der Superlative. Das Programm wechselte nicht nur zwischen den Tanzgruppen des Ensembles, sondern es gab, wie im Musical, üblich einzelne Parts im Musicalgesang mit Pia Sophie Kuchel, Ulrike Weidemüller und Sabrina Kühnreich, die zuweilen für Gänsehaut sorgten. Die Bühnengestaltung in Form und Farbe verhalf dem Musical zu Authentizität. Die kleinen und großen Künstler fühlten sich wohl und zeigten ihr professionelles Können. Die Höhepunkte waren zweifelsohne die Umsetzung des gerade jetzt so aktuellen Themas Klimawandel, Michael Jackson hatte dazu den „Earth Song“ produziert, der auf das von Menschen gemachte Verfehlungen mit der Natur aufmerksam machte, und die künstlerische Umsetzung des Titels „Thriller“ mit dem heimlichen Gruseleffekt, vereint mit den Kostümvariationen der Künstler, die auf und neben der Bühne zu diesem mega tollen Titel tanzten. Mit Standing Ovationes zeigten die Gäste ihre Bewunderung für die gelungene „Michael Jackson Show“ des Tanzkreises Fürstenwalde. Die einstige Leiterin und Chefin Hannelore Holze war ebenfalls zur Premiere gekommen und war voll des Lobes über das Gesamtkunstwerk und zeigte sich voller Bewunderung auf der Bühne gegenüber der großen Leistung des gesamten Ensembles und der vielen engagierten Eltern und Helfer, ohne die es nicht gehen würde. Beide, Marcel Schnieber & Hannelore Holze sowie das gesamte Ensemble wurden frenetisch bejubelt.

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