Philosophiekreis der Stadt Eberswalde lädt zum gemeinsamen Abend

    Am 24. Oktober laden die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Philosophiekreis der Stadt zum ersten gemeinsamen Abend der Philosophie ein. Thema ist das chinesische Menschenbild und dessen Wahrnehmung in der westlichen Welt.
    China drängt mit großem Nachdruck in das amerikanische und europäische Bewusstsein: politisch, wirtschaftlich und kulturell. „Doch obwohl sich Gelehrte des Abendlandes seit mehr als 1000 Jahren um ein Verständnis der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Kulturräumen bemühten, stehen wir heute noch in vieler Hinsicht ähnlich fragend und ratlos da wie schon zu Marco Polos Zeiten“, sagt Peter Richter, Gründer des Philosophiekreises Eberswalde.

    Die Beziehungen zwischen den Kulturkreisen beschäftigen auch die regionalen Philosophen, darunter den Berliner Wolfgang Sohst. Er wird beim ersten Abend der Philosophie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde einen Vortrag zum chinesischen Menschenbild halten und mit dem Publikum diskutieren. Hierbei beleuchtet er sowohl kulturelle, ökologische wie auch wirtschaftliche Aspekte, die von chinesischen und westlichen Philosophen betrachtet wurden und beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Was versteht man im „Reich der Mitte“ unter Demokratie? Welche Rolle spielt die ökologische Nachhaltigkeit? Gibt es einen chinesischen Wirtschaftsimperialismus? „Der Abend der Philosophie ist eine Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen und gesellschaftsübergreifend ins Gespräch zu kommen“, lädt Dennis Hindenburg, Mitgründer des Philosophiekreises ein.

    Einladung an Bürgerinnen und Bürger
    Der Vortrag findet am Donnerstag, den 24. Oktober, um 18 Uhr in der Aula der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Haus 6 (gelbes Gebäude) auf dem Stadtcampus, Schicklerstr. 5, 16225 Eberswalde, statt. Der Abend der Philosophie ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

    Über den Philosophiekreis Eberswalde
    Der Philosophiekreis Eberswalde ist 2017 aus dem Verein Zainhammer Mühle hervorgegangen. Rund 40 Mitglieder setzen sich mit philosophischen Themen auseinander, die bei regelmäßigen Treffen diskutiert werden. Dabei beschäftigt sich die Gruppe mit großen Philosophen von Platon über Kant bis hin zu Rawls wie auch mit aktuellen Themen der Gegenwart.
    www.philosophiekreis.de

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