Circus „William“ in der Corona-Krise

Das Coronavirus ist ein Alptraum für alle Menschen, für Unternehmen und auch für Circusse. Sie trifft es momentan in diesem März 2020 besonders hart. Die Angst um die Existenz ist der Virus, der sich zusätzlich breit macht.

Für einen Circus beginnt der Saisonstart mit den Gastspielen in den Städten Jahr für Jahr im Februar/März. Die Gastspiele sichern die Einnahmen, sichern die Existenz eines Circus. Der Verdienst aus dem ersten Gastspiel ist die Grundlage für das Reisen in die nächste Stadt, für das nächste Gastspiel. Für dessen Vorbereitung mit Werbeplakaten, Eintrittskarten, der Pressearbeit mit Anzeigen und redaktionellen Artikeln… 

Da der Saisonstart durch Corona bedingt dieses Mal nicht stattfinden kann, muss diese Zeit des Stillstands überbrückt werden. Aus eigener Kraft schafft ein Circus es nicht. Denn die Gelder, die das Leben in einem Circus sichern, rekrutieren sich aus den Gastspielen in den Städten.

Der in Müncheberg ansässige Circus „William“ beheimatet 4 Antilopen, 4 Zebras, 4 Dromedare, 4 Ziegen, 14 Ponys, 24 Kamele, 30 Pferde, 8 Raubtiere und diverse Reptilien. Gut hundert Tiere, welche weiterhin, trotz der Corona Krise, täglich große Mengen an Futter benötigen. Wie wird es aussehen in einem Monat, wo die Ereignisse sich täglich/stündlich überholen und wir uns neuen Richtlinien beugen müssen? Der Circus „William“ bittet um Unterstützung und Hilfestellung.

Geld auf der Bank ist für einen Circus keine Realität. Rücklagenbildung ist in einem Circus nicht möglich. Überschüssige Einnahmen werden sofort investiert in den laufenden Betrieb.
Wir, der Circus „William“, möchten die Bevölkerung um Hilfe bitten in Form von Spenden jeglicher Art, damit wir die kommenden Wochen überstehen können. Und damit das wunderbare Kulturgut „Circus“ weiterhin am Leben bleibt, um die Menschen zu erfreuen.

Sie möchten helfen?
Dann wenden Sie sich an den Circus „William“ unter 0172/3946771.

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