Man kann mit Fug und Recht sagen: „Die Kulturfabrik in Fürstenwalde ist immer für eine Überraschung gut!“ Viele Gäste besuchten am Samstag das Highlight des Abends. Draußen vor der Kufa tobte das Leben auf dem Weihnachtsmarkt und im Musik Keller trat das Salonorchester „Unter‘n Linden“ der Staatskappelle Berlin der Staatsoper mit ihrer Gesangssopranistin Winnie Böwe auf. Der Name Böwe ist nach wie vor allgegenwärtig, manche werden sich seiner erinnern – Kurt Böwe. Er war ebenfalls Schauspieler, beim Theater gleichermaßen wie beim Film. Wie sagt man so schön, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Winnie Böwe studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin Schauspiel und in gleichem Atemzug ließ sie sich zur Sopranistin ausbilden. Das alles im Gepäck ihres Könnens verzauberte sie den Abend. Das Ensemble nahm die Gäste mit auf eine musikalische zeitreise Reise durch verschiedene Länder und Epochen. Beliebte Komponisten an diesem Abend waren Jacques Offenbach, Johann Strauss, Frederic Chopin, aber auch Filmkomponisten, wie Friedrich Holländer, Franz Grothe, Nico Dostal und Peter Kreuder, aus Russland leuchten uns die „Schwarzen Augen“ entgegen, Paul Lincke „Hinterm Ofen sitzt ’ne Maus, die muss raus, die muss raus“, und aus Ungarn grüßte uns der feurige Czardas.

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