„Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“

    Am 27. September, um 19 Uhr ist die Zeitschnitt Filmreihe mit dem Film  „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ zu Gast auf der Burg Beeskow. Dieses Jahr vereint die ZEITSCHNITT-Reihe Filme unter der Überschrift „Kunst und Rebellion“, die widerständiges Verhalten zeigen und/oder die durch ihre Machart selbst eine solche Haltung bezeugen. Sie verweisen auf die Vorgeschichte und die Folgen des Jahres 1968. Die Ereignisse in der DDR werden in europäische und globale Zusammenhänge gestellt. Die systemübergreifende Eruption jährt sich dieses Jahr zum 50. Mal. Die Einführung in die Veranstaltung erfolgt jeweils durch den Filmhistoriker Dr. Claus Löser. Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

    Mehr zum Film: Frank ist ein braver Sohn eines Funktionärsehepaars, hochbegabter Musterschüler und FDJ-Sekretär. Doch dann lernt der Zehntklässler eine Gleichaltrige kennen, die in seinem Hochhaus in sehr viel weniger privilegierten Verhältnissen lebt. Er verliebt sich, stellt Fragen und das kleine Rädchen im Getriebe der DDR mag nicht mehr reibungslos funktionieren. Frank lernt schnell, was passiert, wenn man das Gerede von der „sozialistischen Demokratie“ ernst nimmt und man das SED-System durch konstruktive Kritik verbessern möchte.

    Die Filmreihe ist eine Veranstaltung der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam.

    Die Aufführung findet auf der Burg Beeskow im Kleinen Balkensaal statt. Karten, zum Preis von 3,00 Euro sind an der Abendkasse oder telefonisch unter 03366/352727 erhältlich.

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