Vier Blockflöten in unterschiedlicher Besetzung

Nachdem bereits Mitte Juni die Konzertsaison „Musik in St. Marien“ wieder eröffnet werden konnte, findet am Sonnabend, den 3. Juli, um 16:30 Uhr das zweite Konzert dieser Konzertreihe statt. Im Mittelschiff der St. Marienkirche Beeskow spielt dann das Blockflötenconsort Beeskow. Schon seit vielen Jahren bereichern die Blockflötisten Sabine Johanna Alward, Christina Clemens, Anke Eichelbaum und Matthias Alward sowohl das Konzertleben in der St. Marienkirche als auch die dort stattfindenden Gottesdienste. Mit ihrem unterschiedlichen Repertoire sind sie aber auch an anderen Orten gern gehörte Gäste.

Am kommenden Sonnabend zeigt das Quartett, dass die Blockflöte ein ernst zu nehmendes Konzertinstrument und damit bei Weitem nicht nur ein Instrument für Anfänger im Kindesalter ist. Dabei wird es im Konzert einen Spannungsbogen von Stücken mit einer Blockflöte bis zum vierstimmigen Satz geben. Und auch In der Quartettbesetzung kann man auf unterschiedliche Flötenzusammenstellungen gespannt sein. So erklingt ein Renaissancequartett mit Blockflöten, die historischen Vorbildern nachempfunden sind und Musik für die tiefe Lage in der Besetzung Tenor-, Bass-, Groß- und Subbassblockflöte. Diese Instrumente sind schon vom Äußeren her interessant anzusehen. Im Blockflötenkonzert gibt es also auch etwas fürs Auge zu sehen.

Erklingen werden Werke von Johann Sebastian Bach als Bearbeitung für Blockflötenensemble wie die Orchestersuite Nr. III mit dem bekannten „Air“ oder die Suite Nr. II, die mit der „Badinerie“ einen für die Zuhörer ebenso bekannten und beliebten Satz enthält. Aber auch zwei Bassblockflöten oder zwei Altblockflöten im Duett werden das Konzertprogramm abwechslungsreich machen. Und wenn zu Beginn vier einzelne Blockflöten im großen Mittelschiff der St. Marienkirche ihre zarten Töne auf Reisen schicken, wird man zunächst gar nicht merken, woher sich der Klang im Raum entfaltet.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Für eine Spende zur Kostendeckung wird am Ausgang aber herzlich gebeten. Besucher müssen bis zu ihrem Platz einen Mund-Nasenschutz tragen und auf die vorgegebenen Abstandsregeln sowie weiteren Hygienemaßnahmen achten.

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