Am Mittwochabend fand im Trebuser Restaurant Seeblick eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Freien Demokraten Fürstenwalde statt , deren Haupttagesordnungspunkt aus der  Vorstellung der drei bereits gemeldeten Bürgermeisterkandidaten bestand. Im Vorfeld des veröffentlichten Termins waren es zwei Bürgermeisterkandidaten, nämlich Hans-Ulrich Hengst, parteilos und Amtsinhaber, sowie Karin Lehmann, Fraktions-und Kreisvorsitzende der CDU, die zu dieser Veranstaltung eingeladen wurden. Das sorgte für leichte Verwirrung bei der BFZ, denn auch Matthias Rudolph gehört als Kandidat dazu. Also bewarb er sich kurzentschlossen ebenfalls darum, an diesem Abend dabei sein zu können. Jeder der drei Kandidaten für diesen hochkarätigen Posten hatte 30 Minuten Zeit, sich vorzustellen und seine Visionen für die Zukunft zu formulieren. Hierbei waren von den Freien Demokraten vier Frageblöcke vorgegeben, zum Beispiel „Welche drei künftigen Herausforderungen stellen sich aus Ihrer Sicht für Fürstenwalde und welche Akzente beabsichtigen Sie in der Kommunalpolitik für Fürstenwalde zu setzen?“ Der Saal hätte ruhig voller sein können, dies beweist allerdings auch, dass noch genügend Zeit ist bis zur Wahl im Februar nächsten Jahres. Der tiefere Sinn der  außerordentlichen Mitgliederversammlung der FDP war es, festzustellen, für welchen der drei Kandidaten das Herz der Parteimitglieder schlägt. In der zweistündigen Veranstaltung kam vieles zur Sprache. Matthias Rudolph sagte zum Beispiel, dass das Förderbudget zur Mitarbeiterschulung definitiv zu klein sei und dass das Vertrauen zu den Mitarbeitern der Stadtverwaltung stärker ausgeprägt sein sollte. Dafür würde der Diplom-Kaufmann unter anderem auch stehen. Karin Lehman ist für mehr Ordnung und Sauberkeit in der Stadt und möchte sich dafür stark machen, dass ein Konzept zur Wiederbelebung des Einzelhandels erstellt wird. Und last but not least war Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst an der Reihe. Er zeigte auf, was bisher geleistet wurde und was die Zukunft, seiner Ansicht nach, bringen wird. Er sprach darüber, dass der Schlosspark eine Wiederbelebung erfahren soll und dass man durch Ankauf und Sanierung des Gebäudes in der Trebuser Straße  60 das ehemals durch den Kreis genutzte Gelände entwickeln werde. Dort gebe es schon konkrete Pläne für die weitere Nutzung, es sei eine Kita mit 120 Plätzen in Planung, die für die weitere Entwicklung der Stadt dringend notwendig sei. Das und vieles mehr wurde zu Gehör gebracht. Im weiteren Verlauf des Abends fand dann die geheime Abstimmung der FDP statt. Es haben wohl alle drei Kandidaten bei den Parteimitgliedern punkten können, aber der überwiegende Teil hat sich dann für Hans-Ulrich Hengst entschieden. Ihn wird man nun von Seiten der FDP unterstützen. Was das im Einzelnen heißt, wurde noch nicht konkret definiert, aber das wird sich in den nächsten Wochen sicherlich zeigen.

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