Ankunftszentrum startete vor fast genau einem Jahr

„Willkommen im Ankunftszentrum Eisenhüttenstadt. Meine 60 Kolleginnen und Kollegen freuen sich, Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und das Zusammenspiel mit den anderen Akteuren zu geben.“ So begrüßte Uwe Hanschmann, Leiter des Ankunftszentrums Eisenhüttenstadt, seine Gäste. Brandenburgs Finanzminister Christian Görke, der Leiter der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bernd Becking und der zuständige Abteilungsleiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Andreas Jödecke, überzeugten sich von der hervorragenden Zusammenarbeit der am Ankunftszentrum beteiligten Behörden.

Seit fast einem Jahr leistet das Ankunftszentrum für Brandenburg einen wichtigen Beitrag, um die komplexen Verfahren rund um die Aufnahme von Schutzsuchenden zu ordnen. „Die schnelle und gründliche Bearbeitung von Asylanträgen gehört nach wie vor zur Kernkompetenz des Ankunftszentrums“, so Hanschmann. „Seit Eröffnung Ende Juli vergangenen Jahres haben wir fast 4.600 Anträge angenommen und über 6.700 Entscheidungen getroffen. Durch das Ankunftszentrum konnte in Brandenburg bei Neuanträgen die Zeitspanne von der Einreise bis zur Antragstellung auf 13 Tage verkürzt werden. Die Verfahrensdauer bei Neuanträgen, also von Antragstellung bis zur Entscheidung, beträgt nur rund 2 Wochen“ Brandenburgs Finanzminister Christian Görke, der sich die Verfahrensabläufe innerhalb des Ankunftszentrums und die Möglichkeiten der Integration, insbesondere in den Arbeitsmarkt, erläutern ließ, sagte: „Ich freue mich, dass hier in Eisenhüttenstadt ein qualitativ immer besser arbeitendes Ankunftszentrum für Asylbewerberinnen und -bewerber entstanden ist. Die Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit begrüße ich sehr. Es ist ausgesprochen wichtig, dass Menschen, die zu uns kommen, von Anfang an kompetente Hilfe zuteilwird. Damit wächst die Chance, die große und noch viele Jahre in Anspruch nehmende Aufgabe der Integration zu meistern. Allen, die hier tagtäglich daran mitwirken, das Integration gelingt, danke ich sehr herzlich.“

Neben dem Asylverfahren steht im Ankunftszentrum Eisenhüttenstadt zunehmend die schnelle und gute Integration geflüchteter Menschen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die frühestmögliche Erhebung von beruflichen Kenntnissen und Fertigkeiten, die im Zusammenspiel zwischen BAMF und Bundesagentur bereits im Ankunftszentrum beginnt.

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