Am Sonntag, den 9. Oktober, von 11 bis 18 Uhr kann jeder Fürstenwalder ab 14 Jahren über die Vorschläge zum Bürgerbudget im Alten Rathaus abstimmen. Jeder Wähler erhält drei Stimmkärtchen, die beliebig auf die Vorschläge verteilt werden können. 39 der 89 Vorschläge sind abstimmungsfähig. Darunter sind Doppelnennungen, wie die Beleuchtung an der Hangelsberger Chaussee zum Friesenstadion. 43 Vorschläge sind nicht abstimmungsfähig, vavon übersteigen 19 Vorschläge den Kostenrahmen von 15.000 Euro. Zumeist handelt es sich dabei um die Erneuerung von Wegen und Plätzen, die größerer Baumaßnahmen bedürfen. Für weitere neun Vorschläge ist die Stadt nicht zuständig. Diese werden geprüft und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. Sieben Vorschläge werden von der Stadtverwaltung außerhalb des Bürgerbudgets als Hinweis aufgenommen und gelten daher als erledigt. Drei Vorschläge sind nicht machbar. So ist eine Umgestaltung des Ottomar-Geschke-Platzes nicht möglich, da russische Kriegsgräberstätten nicht verändert werden dürfen. Des Weiteren sieht der Stadtforst keine Möglichkeit, den Spreeweg zwischen der Gaststätte Spreegarten und der Pintschbrücke zu erneuern, ohne Schäden an den Bäumen zu verursachen. „Ich freue mich über die gute Beteiligung und hoffe, dass viele Fürstenwalder die Gelegenheit nutzen, um mitzubestimmen. Außerdem verspreche ich mir eine hohe Wahlbeteiligung, da zeitgleich der alljährliche Mittelaltermarkt stattfindet und die Händler in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr zum Sonntagsshopping einladen“, so der Verantwortliche des Bürgerbudgets, Jens Mörsel.

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