Karawanskij appelliert bei Länderkollegen auf Einführung einer Kindergrundsicherung

    In der jetzt veröffentlichten Studie des Paritätischen Gesamtverbandes „Arme Kinder immer ärmer“ appelliert die Familienministerin des Landes Brandenburg Susanna Karawanskij an ihre Länderkollegen, die Beratungen zur Einführung einer Kindergrundsicherung voranzutreiben. Bereits im Dezember 2017 hatte die Arbeits- und Sozialministerkonferenz unter Vorsitz Brandenburgs die Erarbeitung eines Grobkonzepts für die Einführung einer Kindergrundsicherung beschlossen.  

    Bestehende Kinderbezogene Transferleistungen sollen durch eine einheitliche Kindergrundsicherung ersetzt werden. „Dieser Weg müsse jetzt konsequent verfolgt werden. Die Empfehlungen der ASMK-Arbeitsgruppe müssen zügig umgesetzt werden. Die in Kraft getretenen Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket sind dagegen nur ein erster kleiner Schritt Zudem ist es an der Zeit, endlich Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, wie Brandenburg seit Jahren fordert,“ ergänzte die Ministerin.

    Brandenburg habe durch die Arbeit der Initiative „Starke Familien – Starke Kinder, Runder Tisch gegen Kinderarmut“ eine öffentliche Sensibilisierung und damit auch mehr Aufmerksamkeit für das Thema erreicht. Die Handlungsempfehlungen des Runden Tisches, die auch vom Landtag beraten wurden, zeigen auf, wie Kinderarmut begegnet werden kann. Zu den Empfehlungen gehört, im Land flächendeckend Familienzentren aufzubauen, um insbesondere einkommensschwache Familien zu erreichen und auch bei der Inanspruchnahme von staatlichen Leistungen zu unterstützen.

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