Zuschlag für Batteriefabrik geht an Münster

    Erst kürzlich gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt, eine Batterieforschungseinrichtung am Standort Münster fördern zu wollen. Brandenburgs Ministerpräsident, Dietmar Woidke, kritisierte daraufhin die Entscheidung. Er habe bei der Bundesministerin vergeblich interveniert, wie die Lausitzer Rundschau am Montag berichtete. Der Brandenburger CDU-Vorsitzende, Ingo Senftleben, bezeichnete Woidkes Agieren als plumpes Ablenkungsmanöver. „Brandenburgs Landesregierung hat sich gar nicht um die Förderung einer Batteriefabrik beworben. Deswegen konnte auch kein Zuschlag an Brandenburg gehen. Mit anderen Worten, wer keinen Lottoschein abgibt, kann auch keinen Jackpot knacken. Dietmar Woidke hat in fünf Jahren als Ministerpräsident wenig für die Lausitz auf die Reihe bekommen. Da scheint ihm kurz vor der Landtagswahl jedes Mittel recht, um von der eigenen Bilanz abzulenken. Woidkes gespielte Aufregung ist nicht mehr als ein weiteres trauriges Beispiel für seine Politik. Erst erledigt er seine eigenen Aufgaben nicht und dann sucht er woanders den Schuldigen. Der Lausitz ist mit diesem Schauspiel kein Stück geholfen.“

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