Am letzten Freitag im Spreepark in Beeskow wurde Sascha Gehm von der CDU Basis als Kandidat für die bevorstehende Landratswahl im Landkreis Oder-Spree nominiert. Der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt bekam ebenfalls ein klares Votum für die erneute Kandidatur als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 63. Zu den ersten Gratulanten gehörten der Landesvorsitzende der CDU Brandenburg, Ingo Senftleben, und die Kreisvorsitzende Oder-Spree, Karin Lehmann. Beide zeigten sich von der hohen Akzeptanz der Kandidaten beeindruckt und hoch erfreut. Ingo Senftleben trat ans Rednerpult und sagte: „Der Wahlkampf steht vor der Tür – der für den Landrat ebenso wie der für den Bundestag. Wir wollen die Zeit intensiv nutzen, um den Brandenburgern klar zu machen, dass Frankfurt (Oder) Kreis-frei bleiben muss sowie der Landkreis Oder Spree nebst Beeskow für sich seine Eigenständigkeit behalten muss. Eines ist klar: Diese Kreisgebietsreform ist nicht dafür da, dass irgendetwas besser werden soll. Wenn das nämlich so wäre, dann würden ja nicht so viele protestieren, dann wäre ja der Brandenburger nicht dagegen.

Eines dürfte klar sein: Hierbei geht es um die politische Macht und um nichts anderes. Es geht um unser Land, um unsere Kommunen und Städte. Wir haben den ersten Akt der Zwangsfusion vor uns, jetzt geht es nur um die Landkreise und kreisfreien Städte. Die nächste Zwangsfusion ist schon vorbereit, diese wird 2019 kommen. Dabei geht es um 60% aller Dörfer und Städte im Land. Man will dieses Land umgraben und nicht aufbauen. Eine Studie, die erarbeitet worden ist, auch im Ausland, hat ergeben, dass die Reform zum Scheitern verurteilt ist, und dazu kommt noch, dass durch diese der Haushalt um ein Vielfaches belastet würde. Das ist eine Machtfrage von Rot-Rot.“

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