manfred-zalenga Am 27. November haben die rund 155.000 Wahlberechtigten im Landkreis Oder-Spree erstmals die Gelegenheit, den Landrat direkt zu wählen. Jeder Wahlberechtigte im Landkreis Oder-Spree hat eine Stimme, mit der er für einen der fünf Kandidaten votieren kann. Um das Amt des Landrates bewerben sich Rolf Lindemann (SPD), Dr. Eberhard Sradnick (DIE LINKE), Sascha Gehm (CDU), Kai Hamacher (PIRATEN) und Torsten Giesel (Einzelbewerber). Ein Muster des Stimmzettels kann auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-oder-spree.de/Politik-Landkreis/Wahl-des-Landrates-2016 eingesehen werden. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Voraussetzung für den Wahlerfolg ist auch, dass diese Mehrheit mindestens 15 Prozent der wahlberechtigten Personen des Landkreises umfasst. Erhält kein Bewerber diese Mehrheit, kommt es am 11. Dezember zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Am Wahltag wird die Stimmabgabe in den 245 Wahllokalen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr möglich sein. Wer sich für die Briefwahl entscheidet, kann schon jetzt wählen. Ulrike Gliese, stellvertretende Kreiswahlleiterin erläutert, was dabei zu beachten ist: Wie komme ich zu den Unterlagen für die Briefwahl? Wahlberechtigte, die sich für die Briefwahl entscheiden, müssen einen Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheines mit Briefwahlunterlagen stellen. Als Antragsformular kann einfach die Rückseite der Wahlbenachrichtigung genutzt werden. Die Wahlbenachrichtigungen werden in diesen Tagen verschickt. Und wenn ich noch keine Wahlbenachrichtigung habe?

Briefwahlunterlagen können auch durch einen formlosen Antrag angefordert werden. Das ist mündlich, allerdings nicht telefonisch, oder schriftlich beispielsweise per E-Mail oder Fax, möglich. In diesem Fall muss auch der Tag der Geburt mit angegeben werden. Der Antrag ist an die jeweilige Gemeinde im Landkreis Oder-Spree zu richten, in der der Wahlberechtigte seinen Hauptwohnsitz hat.

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