ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Vielen unter Ihnen wird es wie mir vorgekommen sein, dass die zurückliegenden Monate wieder wie im Fluge vergangen sind. Wenn wir zurückschauen, sind die letzten Ereignisse die präsentesten. Der Weihnachtmarkt am vorigen Wochenende war wieder ein Publikumsmagnet für uns alle und die Gäste aus Nah und Fern. Besonderes Lob und Anerkennung fanden die beiden Christbäume am Markt und am Platz am Stern.

Im Stadtgebiet hat sich auch einiges getan. Ungeduldig wird die Freigabe der August-Bebel-Straße herbeigesehnt, da ja die Umleitungen doch von vielen als unangenehm empfunden werden. Entscheidende Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung gaben den Weg frei für die Entwicklung und Umgestaltung der Aufbauschule zur Nutzung als eine überregionale Bildungseirichtung. Auch die angestrebten Entwicklungen des Jagdschlosses seien erwähnt. Voller Optimismus erwarten wir die Umsetzung dieser beiden Liegenschaften. Außer einer sinnstiftenden Nutzung würden natürlich auch zwei städtebauliche Schandflecke verschwinden.

Die Bundestagswahl am 24. September hat die politische Landschaft verändert und Sie erleben ja alle das manchmal possenhaft anmutende Gebaren zu einer stabilen Regierungs-bildung. In diesen verbleibenden Resttagen des Jahres wir da ohnehin nichts mehr geschehen.

Apropos Wahlen: Am Sonntag, den 25. Februar 2018, werden wir an die Wahlurnen gerufen. Es gilt eine neue Rathausführung zu wählen, eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister. Schon heute bitte ich Sie herzlich darum, an dieser Wahl teilzunehmen. Sie wissen doch: Wer an der Wahl nicht teilnimmt, bekommt mit Sicherheit im Ergebnis etwas präsentiert, was er letztendlich nicht wollte.

In unserer Stadt endet leider auch zum Jahresende eine Ära. Sie werden sich fragen, welche. Das Ehepaar Menzel beendet ihr langjähriges Engagement in der Kunstgalerie im Alten Rathaus. Die Weichen für einen Neuanfang sind gestellt. Im Namen aller Verantwortungsträger der Stadt danke ich Dir, liebe Christa, und dir, lieber Werner, dafür, was Ihr in den zurückliegenden Jahren für uns geleistet habt. Es hat Maßstäbe gesetzt und unsere Stadt überregional bekannt gemacht und zur Attraktivität entscheidend beigetragen.

Im Namen aller Damen und Herren Stadtverordneten wünsche ich der gesamten Bürgerschaft und allen Gästen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest. Finden Sie Zeit für Besinnlichkeit und Einkehr und lassen Sie sich nicht allzu sehr vom Konsumterror beeindrucken. Für das Jahr 2018 wünschen wir einen guten Start, Gesundheit und alles Gute.

Herzlichst Ihr
Jürgen Teichmann

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