Viel erreicht und viel zu tun – so fasst Katja Hoffmann ihre Arbeit zusammen. Seit dem 1. Mai  gibt es in der Fachgruppe Familie, Soziales und Bildung des Fachbereichs Bürgerdienste eine neue Stelle Integrationsmanagement, die Berufspädagogin Katja Hoffmann besetzt, nachdem sie zuletzt die externe Koordinierungsstelle der Partnerschaften für Demokratie in Fürstenwalde geleitet hatte. Ihr zukünftiges Aufgabengebiet ist recht groß, dazu zählen unter anderem Mitarbeit in (Netzwerk)-Veranstaltungen der Integrationsarbeit, Regionale und überregionale Netzwerkarbeit, Mitwirkung bei der Verankerung der Flüchtlingsthematik als Querschnittsaufgabe innerhalb der kommunalen Verwaltung, Unterstützung von Migranten in der Kommune und Förderung einer Willkommenskultur, Begleitung eines Systems zum Spendenmanagement von Sachspenden., Öffentlichkeitsarbeit und Informationstransfer, konzeptionelle und bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes. Damit ist Katja Hoffmann die erste Ansprechpartnerin und Koordinatorin für alle Akteure, die sich um die Integration von Flüchtlingen und Migranten kümmern. Ihr Ziel ist es, die Integration aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Fürstenwalde weiter zu verbessern. Immerhin haben 11 Prozent der in Fürstenwalde lebenden Menschen aktuell eine Zuwanderungsgeschichte. Integrationsmanagerin Katja Hoffmann möchte sich einsetzen für eine gleichberechtigte Teilhabe der Zugewanderten am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben der Stadt. „Integration darf aber nicht als Einbahnstraße begriffen werden“, so Hoffmann. Aktuell gehe es vorrangig darum, den Spracherwerb zu unterstützen, der der Schlüssel sei für den Zugang zum Arbeitsmarkt und damit die Basis für ein selbständiges Leben.

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