Die Regionaldialoge zum neuen Landesnahverkehrsplan werden in dieser und in der kommenden Woche in Wittenberge, Bad Belzig, Angermünde und Cottbus fortgesetzt. Der Auftakt war Anfang des Jahres in Potsdam. Vorgestellt werden bei den Veranstaltungen des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung auch der Entwurf zur Strategie Stadtentwicklung und Wohnen sowie der aktuelle Stand des Entwurfs zum neuen Landesentwicklungsplan für die Hauptstadtregion. Morgen findet die erste Veranstaltung in Wittenberge statt. „Wir wollen zu unseren wichtigsten strategischen Vorhaben mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Kommunen, den Verbänden und den Verkehrsunternehmen in den Regionen im Gespräch bleiben. Dabei werden wir deutlich machen, dass wir die Ziele der Stadtentwicklung, der Mobilitätspolitik und der Landesplanung miteinander verknüpfen. Unser Ziel ist, Wachstum und Entwicklung in das gesamte Land tragen. Die unterschiedlichen Strukturen im Land brauchen abgestimmte Konzepte und interkommunale Kooperation zur Umsetzung“, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Der Landesnahverkehrsplan 2018-2022 ist das erste Vorhaben, für das die kürzlich verabschiedete Mobilitätsstrategie die Richtung vorgibt. In Abstimmung mit dem Land Berlin werden im Landesnahverkehrsplan wichtige Entscheidungen zu Investitionen in die Schieneninfrastruktur getroffen. Ziel ist, Mobilität in allen Teilen des Landes zu sichern. Gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und die Entwicklung der städtischen Quartiere hängen eng miteinander zusammen. Die Strategie Stadtentwicklung und Wohnen wird integrierte Konzepte enthalten, die die Weiterentwicklung der Städte zu lebendigen Orten zum Wohnen und Arbeiten und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützen sollen. Der Landesentwicklungsplan bildet als übergeordnete, überörtliche und zusammenfassende Planung für den Gesamtraum der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg eine wichtige raumordnerische Grundlage.

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