Herausforderungen für die Zukunft

    Erst kürzlich eröffnete der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord unter Anwesenheit von zahlreichen Genossinnen und Genossen der LINKEN aus Erkner und Woltersdorf sein neues Wahlkreisbüro in der Hessenwinkler Str. 1 in Erkner.

    Ursula Paape, Vorsitzende des Ortsverbandes die Linke Erkner / Gosen / Neu Zittau, verwies zu Beginn der Veranstaltung auf die starken Wahlergebnisse, die die Linke in den letzten Jahren in Erkner erreicht hat und zeigte sich zuversichtlich, dass die Schaffung dieses neuen Wahlkreisbüros die Aktivitäten der Basisorganisationen in Erkner und Umgebung im Wahljahr 2019 bereichern wird.

    Thomas Nord verfügt bereits über Wahlkreisbüros in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde. In seiner Rede begründete er seine Entscheidung zur Errichtung des neuen Büros damit, im östlichen Berliner Speckgürtel mehr Präsenz zeigen zu wollen. Während der östliche Teil des Wahlkreises in und um Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt seit knapp 30 Jahren Schrumpfungs- und Abwanderungsprozesse beklagt, liegt die Besonderheit von Erkner und seiner Umgebung darin, dass es hier Wachstumsprobleme gibt.

    So z.B. die angespannte Verkehrssituation mit überfüllten Zügen oder auch die prekäre Wohnsituation mit Wohnungsknappheit, Mieterhöhungen und zu wenig bezahlbarem Wohnraum. Nach Jahrzehnten, in denen man im Land Brandenburg vor allem damit beschäftigt war, mit den Schrumpfungsproblemen zurechtzukommen, liegt die Herausforderung in den berlinnahen Bereichen in der Antizipation der Wachstumsprobleme. „Wir brauchen hier Neubau von Wohnraum, mehr Kita- und Schulplätze, auch der Verwaltungsaufwand wird durch den anhaltenden Zuzug steigen“, stellte Thomas Nord fest.

    Neben Julia Wiedemann, Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE Oder-Spree, und Franziska Schneider, LINKE Direktkandidatin im Landtags-Wahlkreis 31, ließ es sich auch der Vorstand der GefAS, Siegfried Unger, nicht nehmen, Thomas Nord zur Eröffnung seines neuen Büros zu beglückwünschen.

    Auf die Eröffnung wurde von allen Anwesenden mit einem Glas Sekt angestoßen und die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass mit dem Büro die politische Arbeit in Erkner bereichert wird.

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