Landeschef voller Tatendrang

    Der CDU-Gemeindeverband Bad Saarow befindet sich wie die gesamte Parteienlandschaft im Wahlkampfmodus und lädt hier und da zum Verweilen ein – mit neuen Ideen, die es möglich machen sollen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein solche Idee ist die Reihe „Heimatgespräch“ mit dem CDU-Landesvorsitzenden, Ingo Senftleben. Die Idee ist nicht neu, aber anders, es kommt sicherlich immer darauf an, wie man diese darstellt und welche Ziele man damit verfolgt. Am Montag kam er nach Bad Saarow in „Die Bühne“, doch zuvor nutzte auch er die Gelegenheit, sich ein Bild von diesem sehr schönen Ort, der aber auch ziemlich Problem-behaftet ist.

    Unter anderem war er auch in Diensdorf-Radlow und hatte sich dort gemeinsam mit Christian Schroeder, dem Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Bad Saarow und Bürgermeisterkandidaten, die Alte Schulscheune sowie den dazugehörigen Zaun angeschaut, der daran erinnert, dass seit dem 8. Mai 1945 Frieden ist. Für jedes Friedensjahr hängt dort ein Band am Zaun. Natürlich bleiben dabei auch die Gedanken an die L35 und ihren Ausbau nicht unerwähnt. Die Bühne war derweilen eingedeckt wie zu einem familiären Abendbrot, mit allem, was dazu gehört.

    Schade war nur, dass dieser Gelegenheit mit den Politikern ins Gespräch zu kommen, nur wenige gefolgt sind. Warum waren eigentlich nicht alle für die Ziele und Aussagen der CDU stehenden Unterstützer und Kandidaten mit dabei? Und dabei war das ja keine schnöde parteipolitische trockene Angelegenheit. Ganz das Gegenteil war der Fall, die wenigen Anwesenden stellten ihre Fragen und Ingo Senftleben stellte seine Sicht der Dinge dar, also eher familiengebunden. Der Flughafen kam genauso zur Sprache wie der Bürokratismus bei Bauanträgen, das Ehrenamt und vieles mehr.

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