Wertvolle Initiative

Würde es Mehrgenerationshäuser nicht schon geben, müsste man sie erfinden. Sie haben sich zu wichtigen Begegnungsstätten entwickelt, in denen Menschen jeden Alters aktiv und kreativ sein können”. Das sagte Sozialministerin Diana Golze während ihres Besuches zweier Mehrgenerationenhäuser in Guben und Spremberg. Anlass der Visite ist die verstärkte Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus 2017 bis 2020. In Brandenburg werden nunmehr 29 Häuser vom Bund gefördert, darunter sechs neu aufgenommene Einrichtungen. Für Brandenburg ist die Initiative des Bundes besonders wertvoll, da das Land stark vom demographischen Wandel betroffen ist, die Bevölkerung immer älter wird und traditionelle Familienstrukturen seltener werden. In den Mehrgenerationenhäusern helfen sich Menschen verschiedenen Alters gegenseitig.“ Am 1. Januar 2017 startete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Es löst das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II ab. Bundesweit wurden rund 550 Einrichtungen ausgewählt, die für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert werden. Die Förderung pro Mehrgenerationenhaus beträgt 40.000 Euro, 30.000 Euro davon übernimmt der Bund, 10.000 Euro zahlt die Kommune.

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