Nachdem am Mittwochabend vergangener Woche Rolf Lindemann mit einer klaren Mehrheit durch den Kreistag bestätigt und damit zum neuen Landrat des Landkreises Oder Spree gewählt worden war, oblag es ihm als erste Amtshandlung den Neujahrsempfang zu eröffnen. Viele Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen die Gelegenheit wahr, den neuen Landrat zu begrüßen. Auch die Partnergemeinden aus Polen waren gekommen, um nicht nur beim Empfang dabei zu sein, sondern auch, um die Ernennungs-Zeremonie mitzuerleben. Dr. Franz Berger, der Kreistagsvorsitzende, begrüßte die Gäste und zeigte sich traurig darüber, dass Manfred Zalenga an diesem für ihn letzten Neujahrsempfang nicht teilnahm – aus Gründen, die zu respektieren sind. Wer Manfred Zalenga kennt, wird wissen, dass emotionale Abschiede und Dankesreden nicht zu seinen Lieblingsthemen gehören. Trotzdem richtete Dr. Berger das Wort an den scheidenden Landrat, weil man zwar über seine Abwesenheit hinwegsehen kann, aber nicht über das von ihm Geleistete. Der gesamte Landkreis Oder-Spree dankt ihm für sein unermüdliches Schaffen, sein Brückenbauen, seinen Einsatz für die Bürger und die damit verbundene Unterstützung der lokalen Wirtschaft, soweit es ihm möglich war, für sein Fingerspitzengefühl in der Kunst, bei Kultur und Bildung. Er hat in den Jahren für viel Wind gesorgt, immer das Herz auf dem richtigen Fleck gehabt und sich für viele Themen, auch die kontroversen, stark gemacht. Er war nicht unnahbar – ganz im Gegenteil: Ein Landrat, der oftmals das sagte, was er dachte und sich bei vielen Themen auch durchsetzte. Er hinterlässt einen stabilen Haushalt, dokumentiert durch eine der geringsten Kreisumlagen in Brandenburg. Für das alles erhoben die Anwesenden das Glas und wünschten Manfred Zalenga mit tosendem Applaus einen verdienten Ruhestand. „Ein Landrat kann nur so erfolgreich sein, wie die Verwaltung, die hinter ihm steht“, bekräftigte Franz Berger. „Darum auch ein ‚Danke!‘ an die Mitarbeiter.“ Berger ging des Weiteren auf die Arbeit im letzten Jahr ein und erinnerte an die Herausforderung der Flüchtlingsaufnahme im Kreis, wobei Rahmenbedingungen in der Kreisverwaltung geschaffen wurden und federführend Rolf Lindemann und Katja Kaiser gemeinsam zum Gelingen beitrugen. Ihre Aufgabe war es, dafür Sorge zu tragen, dass die Menschen ankommen, ihnen das Gefühl zu geben, in Sicherheit zu sein, mit der damit verbundenen Integration in die Gesellschaft. Gedankt sei darüber hinaus auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die ebenfalls bis heute zur Integration beitragen. Im Weiteren sprach Dr. Franz Berger über die bevorstehende Kreisgebiets- und Funktionalreform, für diese lägen bereits die Gesetzesentwürfe vor. Es sei schwer zu erkennen, was das Zusammenführen des Landkreises mit der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) für Vorteile bringe, so der Kreistagsvorsitzende. Stolz mache Dr. Berger, dass innerhalb des Kreistages, der Fraktionen, der Kreisverwaltung sowie der Städte und Gemeinden Stellungnahmen geäußert wurden, wie die Reform realisiert werden könnte. Das wäre einzigartig in Brandenburg, dass die Zusammenarbeit bei diesem Spitzenthema auf allen Ebenen verlaufe. Er versprach, dass nach dieser Reform alle zufrieden und glücklich im Landkreis leben werden. Ferner wird es Input für die Landesregierung zur Verwirklichung der Reform geben sowie die volle Unterstützung bei diesem Vorhaben. Aus aktuellem Anlass appellierte Berger an das Nichtvergessen des Grauens und an die Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz vor 72 Jahren durch die Rote Armee. Im weiteren Verlauf wurde die Ernennungsurkunde zum Landrat des Landkreises Oder-Spree an Rolf Lindemann durch den Kreistagsvorsitzenden Dr. Franz Berger vollzogen. In seiner herzlichen Ansprache sagte der neue Landrat, dass es immer etwas Neues geben sollte und so wäre es im Sinne beider Institutionen gewollt, den Neujahrsempfang von Landrat und Kreistag gemeinsam zu begehen. Darüber hinaus dankte er auch schon der musikalischen Umrahmung der Musikschule Beeskow, die mit den jungen Musikern ebenfalls neue Akzente setzte. „Auf zu neuen Ufern mit Kraft und Elan“, das beweise ihm die Akzeptanz des Wahlergebnisses. Dass die Zusammenarbeit in der Vergangenheit mit allen Fraktionen fruchtend gewesen sei, dass man sich immer auf Augenhöhe begegnet sei und zueinander ein Vertrauensverhältnis aufgebaut habe, würde ihm und der Verwaltung die nötige Kraft geben, den Landkreis weiter stetig auszubauen und zu festigen. Die Herausforderung des neuen Amtes nehme er an und werde sogleich an die Arbeit gehen, denn es stünden wichtige Ziele im Raum, beispielsweise die Kreisgebietsreform, so Lindemann. Diese werfe schon ihre Schatten voraus, da wolle man gewappnet sein. Dass Manfred Zalenga nun nicht dabei sein konnte, stimme auch ihn etwas traurig aber er übernehme die Aufgabe der Eröffnung des Neujahrsempfangs sehr gern. Eine weitere Neuerung gebe es noch zu vermelden: „Die Bürgermeister und Amtsdirektoren dürften jetzt schon einmal aufatmen, ich werde sie nicht mit einer neuen Kreisumlage erschrecken“, versprach Rolf Lindemann. Im Weiteren ging er ebenfalls noch einmal auf das Wirken Zalengas ein und beleuchtet die Herausforderungen, die das Amt mit sich bringt und welche Entscheidungen diesem obliegen. Lindemann konnte sich noch ganz genau an die Zeit der großen Umwälzungen nach dem Amtsantritt von Zalenga erinnern, als es um die Sozialreform ging. Zalenga hätte es vermocht, gemeinsam dieses Prozedere umzusetzen, getreu den Richtlinien. Die Arbeitsmarktreform Hartz 4 war für alle Beteiligten und auch den Gesetzgeber sowie wie Anwender bis dato sozusagen ein Terra incognita. Gleichwohl hatte der Landrat nebst Landkreis eine Grundsatzentscheidung zu treffen: entweder Selbstverwaltung oder Abgabe in andere Hände. Die Kommunale Selbstverwaltung hatte obsiegt, es wurden im Laufe der Jahre 300 neue Arbeitsstellen geschaffen und das Volumen des Kreishaushalts sprang sofort von 160 Mio. Euro auf das Doppelte, auf 320 Mio. Euro. Das und vieles mehr muss sich Manfred Zalenga als Landrat als Erfolg seiner Amtszeit anrechnen lassen, immerhin war er derjenige, der letztlich die Gesamtverantwortung getragen hat. Rolf Lindemann nutzte die Gelegenheit, sich für 15 Jahre respektvollen Umgang zu bedanken: „Auch, wenn wir unterschiedlich im Naturell waren, oft unterschiedliche Meinung hatten – wir haben auch gelacht und sind uns immer auf Augenhöhe begegnet.“ Für Lindemann waren in seiner Tätigkeit in der Verwaltung die beiden Landräte Zalenga und Schröter die prägendsten, von diesen beiden habe er viel lernen können und will es auch so halten, dass die Intension, die Ziele und Visionen durch ihn weitergeführt werden. Im Anschluss des Empfangs wurden 18 Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die mit besonderem Engagement zur guten Entwicklung des Landkreises beigetragen haben.


 


Ehrungen auf dem Neujahrsempfang des Landkreises

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Auszeichnung-1

Horst Wittig
Steinhöfel, Ortsteil Beerfelde 

Im Ortsteil Beerfelde wurde 2016 das 13. Brandenburger Dorf- und Landeserntefest gefeiert. Horst Wittig ist derjenige, der die Hauptlast getragen hat und alle Fäden in der Hand hatte. Dieses Fest ist ein großer Erfolg geworden und wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Herr Wittig hat hierbei Höchstleistungen vollbracht. Er ist ein Macher, der die positive Entwicklung der Gemeinde immer im Auge hat. Lange Jahre war er auch in der Kommunalpolitik tätig. Bei den Wahlen hat er so viel Stimmen auf sich vereint, dass er zwei Mandate hätte besetzen können. 


 

Auszeichnung-2

Herbert Gerst
Fürstenwalde 

Herbert Gerst zählt zu den Mitbegründern der ersten Trainingsgruppe der Abteilung Badminton. Dieser Abteilung gehört er seit nunmehr fast 60 Jahren an. In den ersten Jahren als Stammspieler äußerst erfolgreich, machte er später eine Übungsleiterausbildung und kümmert sich bis heute besonders um die jüngsten Nachwuchssportler in diesem Bereich. Im Laufe vieler Jahre sind mit Hilfe von Herbert Gerst viele Talente und gute Mannschaften im Bereich Badminton herangereift. 

 


 

Auszeichnung-3

Andreas Noack
Storkow 

Herr Noack gehört zu den Gründungsmitgliedern des Volleyballclubs Storkow 90 e. V. Seit 1990 ist er ununterbrochen Vorstandsvorsitzender dieses Vereins. Zudem ist er seit zwei Jahrzehnten aktiver Spieler in den Männermannschaften und seit drei Jahren auch in der Mixed-Mannschaft. Seit 2003 ist er außerdem Trainer der Damenmannschaft, die unter ihm insgesamt fünf Jahre in der höchsten Klasse des Landes Brandenburg spielte. Unermüdlich setzt er sich für bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten für die Storkower Freizeitsportler ein. Für den gesamten Verein ist er ein „Fels in der Brandung“, trotz eigener gesundheitlicher Probleme. 


 

Auszeichnung-4

Hans Hoffmann
Erkner 

Herr Hoffmann engagiert sich seit vielen Jahren als Vorsitzender der Ortsgruppe der AWO in Erkner, war aktives Mitglied im Kreisseniorenbeirat, Ehrenvorsitzender im Erkneraner Radclub und über 20 Jahre Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Erkner. Hervorzugeben ist sein großer Einsatz für den Heimatverein von Erkner. Beim jährlichen Festumzug spielt er eine tragende Rolle und aus seiner Feder stammt auch das Erkneraner Heft über das „Bürgerliche Arrangement des Klempnermeisters Spindler in Erkner“. 


 

Michaela Gericke
Berkenbrück 

Frau Gericke ist ein Beispiel dafür, wie sich eine junge Frau und Mutter mit Herz und Tatendrang für das Leben und die Entwicklung einer Gemeinde einsetzt. Sie ist Mitglied im Finanz- und Sozialausschuss der Gemeindevertretung Berkenbrück, und diese Aufgabe erfüllt sie mit Sachverstand und Engagement. Ihr Herz schlägt jedoch besonders für die Entwicklung und Förderung der dörflichen Gemeinschaft. Sie ist Vorstandsmitglied des Vereins der FFw Berkenbrück und hat eine Welle an Aktivitäten und Höhepunkten im Gemeindeleben ins Leben gerufen. Genannt werden hier stellvertretend das Kürbisfest mit Wiegemeisterschaft, das Wikingerschach und das alljährliche Strandfest. 


 

Günther Pilz
Groß Lindow 

Herr Pilz ist seit vielen Jahren aktives Mitglied des Sportvereins Blau-Weiß Groß Lindow und hier Abteilungsleiter Tischtennis. In dieser Funktion trainiert er drei Mal in der Woche die Mitglieder seiner Abteilung und bietet auch im Rahmen der Ganztagsschule eine AG in diesem Bereich an. An den Wochenenden fährt er zu Wettkämpfen im Rahmen der Landesligaspiele und hat noch nie ein Wort über Zeit- und Geldaufwand verloren. Trotz seiner mittlerweile 75 Jahre ist er selbst noch im Spielbetrieb aktiv und eine wichtige Stütze des Vereins. Für sein unermüdliches Engagement wurde er bereits mit zahlreichen Auszeichnungen des Kreis- und Landessportverbandes geehrt. 


 

Andreas Voigt
Neuzelle, Ortsteil Schwerzko

Als Vorsitzender des Fischerei- und Naturschutzvereins Dorchesee e.V. Schwerzko sorgt Herr Voigt für ein gutes Miteinander unter den Mitgliedern. Er organisiert alle Abläufe und Veranstaltungen, z.B. Arbeitseinsätze, Angeltermine, Mondscheinangeln und das jährliche Abfischen. Weiterhin ist er aktives Mitglied im Ortsbeirat. Hier ist Herr Voigt für die Kultur-arbeit und die Pflege des Brauchtums mit verantwortlich. Über viele Jahre war er Vorsitzender des Fastnachtsvereins. Er organisiert und bereitet die jährlichen Dorffeste vor und ist immer zur Stelle, wenn seine Hilfe gebraucht wird. 


 

Horst Krinelke
Woltersdorf 

Herr Krinelke ist seit 1960 Mitglied der FFw. Seit 1988 bekleidet er den Dienstgrad „Hauptbrandinspektor“. Mit seinem Umzug nach Woltersdorf 1999 kümmert er sich hier um den Woltersdorfer Feuerwehrnachwuchs. Im Jahr 2003 wurde Kamerad Krinelke erstmals als stellvertretender Gemeindewehrführer bestellt. Trotz seines Alters ist er weiterhin in der Ehren- und Altersabteilung tätig, er organisiert die vorbeugende Brandschutzerziehung für die Woltersdorfer Kinder und ist ein maßgeblicher Bestandteil der Jugend- und Nachwuchsarbeit. 


 

Erik Lange
Schöneiche bei Berlin

Seit 12 Jahren ist Herr Lange Vereinsvorsitzender und Übungsleiter des SV IGL Schöneiche. Während der Verein vor 12 Jahren ca. 30 Mitglieder zählte, sind es heute gut 140 mit einem Kinder- und Jugendanteil von 70 Prozent. Unter hohem Zeiteinsatz kümmert sich Herr Lange um die Durchführung des regelmäßigen Trainings- und Wettkampfbetriebes sowie um die Vorbereitung von Vereinsaktivitäten. Er ist Sorgentelefon für die Eltern, er kommuniziert mit den anderen örtlichen Sportvereinen und wirkt auch an in die Zukunft gerichteten Projekten, wie z.B. dem Haus des Sports, mit. Nicht unerwähnt bleiben soll seine aktive Teilnahme an Wettkämpfen, in denen er vordere Platzierungen regional, aber auch landesweit in seinen Spezialdisziplinen Kugelstoßen und Diskuswurf belegt. 


 

Norbert Hanisch
Spreenhagen, Ortsteil Markgrafpieske

Herr Hanisch ist seit 1948 Mitglied der FFw – ohne Unterbrechung. Seit 1958 war er Wehrleiter, später Ortswehrführer. Aufgrund seines Alters, Jahrgang 1932, ist Herr Hanisch nun Ehrenortswehrführer geworden und kümmert sich nach wie vor um die anderen Kameraden der FFw Markgrafpieske. Er kümmert sich um die Technik und ist im Falle eines Alarms immer noch als Erster vor Ort. Herr Hanisch ist Hauptbrandmeister und gibt insbesondere jüngeren Kameraden Ratschläge. 


 

Gerhard Fischer
Friedland 

Herr Fischer ist 1990 – nach einer Unterbrechung – wieder zur Friedländer Schule zurückgekehrt und hat über den DTSB einschneidende Kontakte zur heutigen Partnerstadt Sulecin organisiert. Herr Fischer war stellvertretender Schulleiter und ist 2003 aus dem Schuldienst ausgeschieden. Seitdem war er Stadtverordneter und lange Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Friedland. Im Jahre 2005 hat er maßgeblich zum Abschluss eines Partnerschaftsvertrages mit Sulecin beigetragen. Herr Fischer hat als Vorsitzender des SSV Rot-Weiß Friedland e.V. den Handballsport wesentlich etabliert. Als „Unruheständler“ ist Herr Fischer mit den Aktivitäten der Stadt Friedland immer noch sehr verbunden. 


 

Manfred Maßmann
Siehdichum, Ortsteil Schernsdorf 

Herr Maßmann und seine Frau bewirtschaften das Gasthaus Siehdichum. Er macht nicht nur als Gastwirt eine ausgezeichnete Arbeit, sondern hat für seine Gäste auch immer eine Rad- oder Wanderempfehlung parat und kann ihnen so manche kleine Geschichte aus dem Schlaubetal erzählen. Im Mai 2016 ereignete sich in der Nähe seiner Gaststätte ein Notfall, wo er einer Frau durch seinen schnellen und klugen Einsatz das Leben rettete. Der Ehemann dieser Frau ist Herrn Maßmann so dankbar, dass er ihn dem Landrat zur Würdigung vorgeschlagen hat. 


 

Heidi Simke
Tauche, Ortsteil Werder 

Seit vielen Jahren unterstützt Frau Simke die Jugendkoordinatorin der Gemeinde Tauche. Mit ihrer Hilfe konnten in der Gemeinde Tauche drei Jugendclubs aufgebaut werden. Durch die hervorragende ehrenamtliche Arbeit entwickeln sich diese Clubs zu einem wichtigen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum. Hier werden Freundschaften gepflegt, soziale Kontakte geknüpft sowie kreative Freizeitmöglichkeiten angeboten. Aber auch für die Senioren in ihrer Gemeinde Werder ist Frau Simke die „gute Seele“ im Dorf und sie ist Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde Tauche. 


 

Wolfgang Wroblewski
Grünheide (Mark) 

Herr Wroblewski ist seit vielen Jahren im Kaninchenzüchterverein aktiv. Es ist der größte Verein dieser Art im Landkreis Oder-Spree. Mit verschiedenen Aktionen bemüht sich der Verein um mehr jugendliche Mitglieder, diese sollen für die Zuchtarbeit interessiert werden. Mit der jährlichen Kaninchenausstellung in der Müggelspreehalle, die stets hohe Besucherzahlen verzeichnet, hat er die Gemeinde weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt gemacht. 


 

Siegfried Busse
Beeskow 

Herr Busse gehört seit 1990 ununterbrochen der Stadtverordnetenversammlung Beeskow an, vier Wahlperioden war er deren Vorsitzender. Als Gründungsmitglied des Bürgerforums gestaltete er maßgeblich die demokratische Umgestaltung 1989/1990 vor Ort mit. Bei vielfältigen Terminen in Beeskow und in den Partnerstädten war Siegfried Busse an vorderster Front. Erwähnt sei auch sein Engagement für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Geprägt durch seine Kindheitserlebnisse im Kessel von Halbe war es ihm stets eine persönliche Verpflichtung, die Anliegen des Volksbundes zu unterstützen. 


 

Martin Otto
Eisenhüttenstadt

Seit 2011 engagiert sich Herr Otto für die Kinder und Jugendlichen im Club Marchwitza durch das Angebot „Dirt-Biken“, das bis heute zu einem wichtigen Teil der Kinder- und Jugendarbeit des Clubs geworden ist. Neben dem wöchentlichen Angebot leitet Herr Otto auch das Sommerferien-Camp. Neue Interessenten sind stets willkommen, Herr Otto hat für jeden ein offenes Ohr. Seine Aufgabenvielfalt ist enorm: Trainer, Streckenbauer, Lobbyist für den Sport, Vorbild und Idol, Fahrradinstandsetzer, Motivator, Ansprechpartner, Sportler und Helfer im Allgemeinen. 


 

Frank Brosinsky
Langewahl 

Herr Brosinsky ist seit mehreren Wahlperioden als Gemeindevertreter und stellvertretender Bürgermeister sowie Mitglied des Amtsausschusses ehrenamtlich tätig. Sein Engagement bei der aktiven Mitgestaltung des Dorflebens, insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung kultureller Höhepunkte in der Gemeinde, findet die breite Anerkennung der Bürger von Langewahl. Als Vorsitzender des Spreeangler e.V. trägt er wesentlich dazu bei, durch Freizeitangebote und Veranstaltungen insbesondere auch für die jüngsten Bewohner des Ortes, ein abwechslungsreiches und interessantes Gemeindeleben zu organisieren. 


 

Monique Müller
Rietz-Neuendorf, Ortsteil Sauen

Frau Müller lebt seit 2005 in Sauen und ist als Försterin bei der Stiftung „August Bier“ beschäftigt. Besonders stark war sie bei der Teilnahme Sauens am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligt. Ohne ihre maßgebliche Mitarbeit wären die Platzierungen nicht zu erreichen gewesen. Sauen belegte auf allen Ebenen den ersten Platz. Durch das Engagement von Frau Müller und ihren Einsatz bei der Beantragung von Fördermitteln konnten z.B. die Errichtung einer Wanderreitstation sowie die Sanierung des „Papphauses“ vorangetrieben werden. Auf ihre Initiative geht auch der „August-Bier-Lauf“ 2016 zurück, der zu einem großen Erfolg wurde. Des Weiteren organisiert Frau Müller Bildungsprojekte für Schüler der Region. Es ist möglich, Wanderprojekttage zu buchen, um mehr über die Natur und den Sauener Wald zu lernen. In der Grundschule des Friedens bietet sie eine Waldarbeitsgemeinschaft für Kinder an.


 

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