Voller Erfolg – Nerv der Zeit getroffen

Den beiden Initiatoren Hendrick Hammer und Tobias Franke ist es zu verdanken, dass der „1. Fürstenwalder Skater Contest“ an der Großen Freizeit in Fürstenwalde stattfand.
Natürlich war im Vorfeld eine Menge zu tun, da der Platz zwar genutzt wurde, sich aber nicht gerade in bestem Zustand befand. Gemeinsam mit Freunden des Skater-Sports und den Streetworkern der Stadt haben sie den Skaterpark erstmal lichttauglich gemacht, damit man ihn wieder so richtig nutzen konnte. Vieles war in die Jahre gekommen und zum Teil nicht mehr in Ordnung: Die Sitzbänke waren verrottet, Rampen lose oder defekt, der Asphalt war gerissen, Basketballnetze abgerissen, Papierkörbe fehlten. Mit langer und harter Arbeit wurde der Platz nun wieder in Schuss gebracht. Nun sollte er auch wieder mit Leben gefüllt werden. Und was eignet sich da besser als ein Contest?!
Mit Respekt erfüllt, zeigte sich auch der Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, Hans-Ulrich Hengst, der zur Eröffnung des „1. Fürstenwalder Skater Contest“ gekommen war. Er freute sich, dass die Jugend den Platz wieder auf Vordermann gebracht hat und dass auch die Streetworker diese Gemeinschaft tatkräftig unterstützt haben. Am meisten würde er sich aber freuen, wenn diese Veranstaltung eine Tradition werden könnte, sagte er, und wünschte allen Teilnehmer viel Glück und Spaß.
Alle konnten mitmachen, die für diesen Gleichgewichtssport Interesse haben. Bei einem Contest geht es, so die Veranstalter, nicht um Preisgelder, sondern um Geschick und Können und gleichzeitig um Spaß und den daraus erfolgenden Antrieb, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Immer ein Paar hatte 2 Minuten Zeit, auf dem Parcours zu zeigen, was es kann – ohne sich gegenseitig zu behindern, was bei der Größe der Anlage nicht schwer war. Die Skater zeigten, was man mit dem Bord so alles anstellen kann. Das ist doch ganz schön viel und aus Zuschauersicht oftmals waghalsig und rasant. Glücklicherweise wissen die Sportler, wie man sich verhält, wenn ein Trick noch nicht so richtig in Perfektion übergegangen ist, so dass sich niemand verletzte. Der jüngste Teilnehmer war übrigens 6 Jahre alt, was Hendrick und Tobias besonders stolz machte.
Preise gab es trotzdem in zwei Kategorien für den 1. bis 3. Platz. Die Pokale waren in Form von Skatbords aufwendig in Szene gesetzt. Beide Veranstalter waren voll des Lobes über ihre Sponsoren, die sie in vielerlei Hinsicht tatkräftig unterstützt haben.

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