Lok Leipzig trotzte der Situation

    Mit besonderer Spannung erwarteten die 725 Zuschauer in der Bonava-Arena das Regionalligaspiel zwischen dem FSV Union Fürstenwalde und dem 1. FC Lok Leipzig, denn beide Mannschaften hatten die letzten Spiele nicht gewonnen. Couragiert und offensiv begannen die Unioner das Spiel und hatten auch gleich die ersten vielversprechenden Möglichkeiten. In der 17. Minute war es dann Luca Schulz, auf Grund der Verletzung beim Warmmachen von Andor Bolyki erst in die Startelf gerutscht, dem der umjubelte Führungstreffer für den FSV Union gelang. Die Unioner gingen damit erstmals in dieser Saison in Führung. Kampfbetont ging das Spiel weiter und die Unioner bestimmten weiterhin das Spiel geschehen. In der 33. Minute war dann aber der volle Einsatz vom Schiri Marko Wartmann gefragt, um die Rudelbildung, nach einem erneuten schweren Foul vom Leipziger Schinke, aufzulösen. Dreimal Gelb zeigte er dazu noch. Spielerisch blieben die Unioner am Drücker, aber ein weiterer Treffer gelang nicht trotz Chancen. Im zweiten Spielabschnitt ging es kampfbetont weiter. In der 60. Minute übertrieb es der Leipziger Schulze und erhielt wegen Tätlichkeit die Rote Karte gezeigt. Mit nun einem Mann weniger auf dem Feld ergaben sich die Leipziger aber nicht und wurden weiterhin von ihren etwa 200 mitgereisten Fans lautstark unterstützt. In der 73. Minute dann der Knackpunkt im Spiel: Ein zweifelhafter Strafstoß führte zum Ausgleichstreffer der Leipziger. Die Unioner verstärkten nun noch ihre Angriffsbemühungen, um erneut die Führung zu übernehmen. Einige Chancen dazu erspielten sie sich zwar, aber der erfolgreiche Abschluss gelang nicht. Stattdessen gelang den Leipzigern durch einen klassischen Konterzug über die linke Seite, welchen Nils Gottschick erfolgreich abschloss, das 2:1 für die „Loksche“. Das Aufbäumen der Unioner und die daraus resultierende Dauerbelagerung des Leipziger Strafraumes führte aber nicht mehr zu einer Resulatsveränderung. Mit 2:1 gingen die Leipziger als glückliche Sieger vom Platz. Die Erkenntnis für die Unioner aus den nun bereits vier sieglosen Spielen lautet, gut gespielt jeweils, aber doch am Ende verloren, weil nicht die entscheidenden Treffer erzielt wurden. Fußball ist nun mal ein Ergebnissport und da gewinnt nun mal die Mannschaft, die drei Punkte, welche die meisten Treffer erzielt hat. Am kommenden Wochenende steht nun die 1. Runde im Landespokal an und die Unioner müssen zum Landesligisten Phönix Wildau (Samstag, 18 Uhr).

    Auch dort zählen am Ende dann nur die Torerfolge, zur Not gibt es dazu Verlängerung und Elfmeterschießen, um den Sieger zu ermitteln. Dies sollten die Unioner aber wohl nicht brauchen als klarer Favorit in diesem Pokalspiel.

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