Kein schönes, aber ein intensives Spiel

FSV Union Fürstenwalde empfing am 31. Spieltag der Regionalliga Nordost den Traditionsverein 1. FC Lok Leipzig zum Punktspiel in der heimischen Bonava-Arena. Beide Mannschaften starteten zu Saisonbeginn als Aufsteiger in die Regionalliga und hatten demzufolge natürlich als Zielstellung den Klassenerhalt. Bereits vor den nach folgenden letzten drei Spieltagen und auch ohne die Zurückziehung (und somit als Absteiger gewertet) der Mannschaften RB Leipzig II und FC Schönberg, haben beide den Klassenerhalt gesichert. Nahezu 1.000 Zuschauer waren zum Spiel in die Bonava-Arena geströmt und sahen „kein schönes, aber ein ungemein intensiv gefühltes Spiel“, wie es Lok Trainer Heiko Scholz nach der Partie einschätzte. Verhalten begannen beide Mannschaften das Spiel, welches unter der Leitung von Schiedsrichter Johannes Schipke aus Landsberg stand. In den ersten 10 Spielminuten gab es von beiden Mannschaften keinen Torschuss zu sehen. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Partie aber kampfbetonter und es wurden sich Torchancen erarbeitet. In der 28. Minute hatten die Leipziger die erste Tormöglichkeit, aber der Ball landete neben dem Tor. In der 32. Min. hatten dann die Unioner gleich eine Doppelchance, aber Lok-Torwart Kirsten war gerade noch rechtzeitig vor Darryl Geurts am Ball. Nach Ecke von der rechten Seite von Martin Zurawsky verfehlte der Kopfball von Nils Stettin ganz knapp das Tor in der 35. Min. und eine Minute später setzte er seinen Torschuss auch knapp über das Tor. Große Aufregung dann in der 41. Min., als Ingo Wunderlich sich über die rechte Seite klar durchgesetzt hatte und dann am Strafraum von hinten grob gefault wurde. Für das grobe Faul gab es für den Leipziger Robert Zickert nur die Gelbe Karte und der Schiedsrichter wertete das Faul vor der Strafraumgrenze und gab somit keinen Elfmeter. Der Freistoß der Unioner wurde dann geblockt und in der 45. Min., nach Ecke von Zurawsky, streifte der Ball beim Schuss von Rico Gladrow die obere Lattenkante. Torlos ging es somit in die Halbzeitpause. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte machten die Leipziger gleich mächtig Druck, doch die Unioner Defensive hielt dagegen. In der 47. Min. faustete Unions Keeper Daniel Bittner den Ball über die Latte und zwei Minuten später klärte Nils Stettin im eigenen Strafraum für die Unioner. In der 56. Min. ein schneller Leipziger Konterzug, doch Felix Brügmann, allein vor Torwart Bittner, setzt den Ball aus Nahdistanz knapp neben dem Pfosten. Im schnellen Gegenzug dann die Fürstenwalder über die rechte Seite. Ingo Wunderlich setzt sich erneut durch und wird rüde gefault. Da der Lok-Spieler Hiromu Watahiki bereits gelb verwarnt war, musste er per Gelb-Roter Ampelkarte vorzeitig den Platz verlassen und die Leipziger waren somit ein Mann weniger. Kampfbetont und gespickt mit vielen Zweikämpfen ging das Spiel weiter und die Spannung war weiterhin gegeben. Per Nachschuss trifft Ingo Wunderlich in der 66. Min. nur das Außennetz und drei Minuten später lenkt Loks Torwart Kirsten den Schuss von Darryl Geurts noch zur Ecke. Per Freistoß bringt Rico Gladrow in der 77. Min. den Ball hoch vors Tor, doch der Kopfball von Nils Stettin landet knapp neben dem Tor. In den Schlussminuten haben die Unioner noch zwei und Lok eine Tormöglichkeit, aber letztendlich endet das Spiel torlos Unentschieden und somit ein Punktgewinn für jede Mannschaft. Nach einer Niederlagenserie freuen sich die Leipziger besonders über den Punktgewinn. Für den FSV Union ist es im siebten Aprilspiel der 12. Punkt und insgesamt in der Rückrunde bereits der 24. Punkt. Nach 12 Punkten in der Hinrunde und nun doppelt so vielen bereits in der Rückrunde, hat man nun 36 Punkte zu Buche stehen und den Klassenerhalt gesichert. Bis zum Saisonende sind noch drei Spiele (Freitag, 19 Uhr bei RB Leipzig II und dann Schönberg zu Hause, sowie am 20. Mai, um 13.30 Uhr bei Viktoria Berlin) zu absolvieren, aber auch bei den Fürstenwaldern ist bereits die Vorbereitung auf die neue Regionalligasaison voll im Gange. Der sportliche Leiter Peter Heinrich und Unions Trainer Matthias Maucksch führen bereits intensive Spielergespräche für das neue Spieljahr.

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