Verheißungsvoll begonnen und trotzdem das Nachsehen

Die 35er empfingen am Freitagabend den Tabellenzweiten, die Grün-Weißen aus Letschin. Man hatte sich viel vorgenommen, nach drei Niederlagen am Stück. Beide Teams brauchten Zeit, um ins Spiel zu kommen, ehe Maik Kratzer seine Mannschaft in Front bringen konnte. Einen schön gespielten Freistoß von „Capi“ Sebastian Henschke​​ köpfte der gefühlt kleinste Spieler auf dem Feld gekonnt ins Netz (22.). Nun schien der VfB hinten sicher zu stehen und ließ wenig zu. Aber der Gast nutzte den ersten Fehler eiskalt. Marco Poschitzki luchste Tom Mittenzwei​​ den Ball an der Seitenlinie ab und überwand auch den sich anbietenden VfB-Keeper Rene Adam​​ aus ungünstigstem Winkel zum 1:1 (33.) Nach der Pause spielte der VfB zielstrebiger und gefälliger und wiederum war es Kratzer, der den Gastgeber erneut in Front brachte. Sehenswert aus 25 Metern ging sein Schuss ins Tor (46.). In der Folge verpasste der VfB die Vorentscheidung und „Das Kacktor des Jahres“ brachte Letschin zurück ins Spiel, zumal dieses Eigentor mit einer Kamera am Spielfeldrand, Platz in jedem ⚽️-Jahresrückblick gefunden hätte. VfB-Linksverteidiger Thomas Gutsch​​ schoss sich beim halbhohen Klärungsversuch an den eigenen Kopf und von da schlug der Ball unhaltbar im langen Eck des VfB-Tores ein (67.). Und der Siegtreffer für Grün-Weiß spiegelte die Situation des VfB in den vergangenen Wochen ganz gut wieder. Sebastian Quandt​​ wollte mit einem sauberen Tackling klären, dabei schoss er seinen Gegenspieler an und der Abpraller landet fernab von jedem VfB-Verteidiger beim einschussbereiten Poschitzki (73.). Alles Aufbäumen half nichts mehr auf Seiten des VfB und man kassierte die nächste bittere Niederlage.
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