Schwach gespielt, aber am Ende klar gewonnen…

Vor der stattlichen Kulisse von über 100 Zuschauern fand im idyllischen Briesener Waldstadion das ostbrandenburgische Derby zwischen dem heimischen Blau-Weiß-90-Team und der Mannschaft des MSV Rüdersdorf statt. Als Favorit in diesem Landesligaduell gingen die Briesener in die Partie, aber die Rüdersdorfer (mit am Ende der Tabelle platziert) wollten eigentlich schon gern einen Punktgewinn erzielen im Kampf gegen den drohenden Abstieg. Vom Siegeswillen sah man aber von beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit kaum etwas und Briesens Trainer Daniel Wichary sprach nach dem Spiel auch von der schlechtesten Halbzeit seines Teams im Verlaufe dieser Saison. Etwas besser wurde es dann im zweiten Spielabschnitt, zumal die aufmerksamen Zuschauer auf den Rängen auch Torjubel von sich geben konnten. Den Reigen eröffnete Briesens Kapitän Mathias Klein in der 63. Minute. Er wurde zunächst vom Rüdersdorfer Torwart Wiebach gefoult und verwandelte dann selbst den Strafstoß sicher in gekonnter Manier zur 1:0-Führung für die Blau-Weißen. In der 76. Minute dann der Strafstoß auf der anderen Seite. Der Briesener Wählisch hatte gefoult und der Rüdersdorfer Siebenwürth erzielte vom Punkt den 1:1-Ausgleichstreffer. Die Briesener agierten in der Schlussphase dann doch etwas energischer und erzielten noch zwei Treffer (Krüger in der 83. und Zickerow in der 90.+2. Minute) zum 3:1-Endstand. Die Briesener festigten mit diesem Sieg ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte, den Rüdersdorfern als nun Tabellenvorletzter sitzt weiter die Abstiegsangst im Nacken. Am kommenden Samstag müssen die Blau-Weißen bei BW Petershagen/Eggersdorf antreten und die Rüdersdorfer empfangen den Tabellenzweiten Wacker Cottbus zum Punktspiel. Für beide Mannschaften also nicht gerade leichte Aufgaben.

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