Die Fahrt nach Rathenow war lang. 150 Kilometer mussten zurückgelegt werden, um drei Stunden später und mit 31 Gegentoren im Rucksack, wieder nach Hause zu fahren. Zu bieder, ohne Druck und Mut hinterließen die Handballer der BSG Pneumant Fürstenwalde einen oft peinlichen Eindruck bei Gegner und Publikum. Die SG Westhavelland gestattete dem Gast nur mal kurz die Führung. Nach dem 1:2 ging es Schlag auf Schlag. Dankbar nahmen sie die Abspielfehler an den Kreis oder ins Seitenaus an und zogen zur Halbzeit auf 16:10 davon. Da konnte Trainer Thomas Hunger vor und während des Spiels sagen, was er wollte, einige Spieler schien das nicht zu interessieren, mehr noch, nach Kritik waren sie sehr verwundert darüber. Auch in der Abwehr kam es zu Arbeitsverweigerungen, kein Biss, kein Kampf, so wird man in dieser Liga kaum ein Spiel gewinnen. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild: Fehlabspiele, unmotivierte Würfe und dann auch noch Pech bei Pfostenwürfen. In den ersten zehn Minuten gelang Pneumant ein Tor. Der Endstand – 31:19 aus Sicht der Gastgeber. Am kommenden Sonntag kommt die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst in die Pneumanthölle. Angesichts der dünnen Personallage kann es ab 15 Uhr nur heißen: Kampf und Willen zeigen!

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