IV. Fight Night für einen guten Zweck

2016-05-27_fight-night_2_759x500

Die bereits legendäre Fight Night erlebt in diesem Jahr ihre Renaissance. Im letzten Jahr war man unentschlossen, doch jetzt kommt sie wieder: am 3. Juni in der „Universall Hall“ in Berlin. Michael „The Grizzly“ Kurth, in unseren Breiten besser bekannt als engagierter Motivator auf dem Gebiet des Finanzsektors der Deutschen Vermögens AG, forderte im letzten September den bisherigen Champion der Fight Night, Ralf „Vegasralle“ Galesky, Betriebswirt im Handwerk, zum Showdown zum Hauptkampf des Abends heraus.  Beide Teams kamen in der letzten Woche zum Pressetermin nach Fürstenwalde in das Hotel am Spreebogen. Carsten Blaschek alias „Hurricane“, Kalif von Kreuzberg und auch gleichzeitig Vertreter des Berliner FIBS e.V., welcher Veranstalter der FightNight ist, stand selbst schon im Ring und war an diesem Tag der Moderator, um die beiden Box-Teams werbewirksam vorzustellen. Beide Teams haben sich ihre Trainer organisiert und werden generalstabsmäßig seit 6 Monaten auf den Wettkampf vorbereitet. Ganz interessant zu sehen war, dass beide Unternehmer als Boxer den bevorstehenden Kampf sehr ernst nehmen und zumindest vor der Presse respektvoll miteinander umgingen. Beide Teams gehen davon aus, den Sieg für sich zu entscheiden und somit den Symbol-trächtigen Gürtel mit nach Hause zu nehmen. Die Trainer sind in der Box-Szene sehr wohl bekannt, sie schöpfen ihre Erfahrungen aus dem langjährigen Engagement am Ring. Sie sind zwar Konkurrenten, aber auch Freunde, denn man kennt sich in der Branche. Bernd, der „Vegasralle“ trainiert, hat vor zwei Jahren bei der 3. Fight Night noch „The Grizzly“ in der Mangel gehabt und gut vorbereitet. Warum das nun anders gekommen ist, wollte man so nicht genau definieren. Eines dürfte aber dann dennoch klar sein: „The Grizzly“ wird vom Trainer Team Klappert seit letztem Jahr vorbereitet und wurde, wie zu erfahren war, während der Pressekonferenz mit einem Gruß an den Ex-Trainer „resetet“. Das wiederum dürfte wohl zu denken geben im gegnerischen Box-Lager. Aber unabhängig von diesen kleinen Rivalitäten sind sich beide Boxer darin einig, dass es geht um mehr geht, nämlich um den guten Zweck. Der Erlös kommt dem Unionhilfswerk zugute. Das Unionshilfswerk ist 1946 in einer Zeit großer Not aus christlicher Verantwortung entstanden, um soziale Hilfe zu leisten, nach dem Motto „Wir gestalten individuelle Lebensqualität“. Bis heute arbeiten sie nach diesem Grundsatz und engagieren sich für jene, die auf Betreuung und Unterstützung angewiesen sind. Rund 2.500 Mitarbeiter und knapp 1.000 Freiwillige betreuen und fördern täglich beinahe 5.500 Menschen aus Berlin in über 100 Einrichtungen.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X