Positive Reaktion gezeigt

Nach der unerwarteten 0:6-Heimniederlage des FSV Union Fürstenwalde gegen den VFB Auerbach eine Woche zuvor, war man gespannt auf das Auftreten der Union-Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen die Bundesliga-Reserve von Hertha BSC. Bei hochsommerlichen Temperaturen übernahmen die technisch versierten Berliner gleich nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Christian Allwardt (Kritzmow) das Spielgeschehen und setzten die Fürstenwalder sogleich unter Druck. In der 4. und 7. Min. musste dann auch gleich Unions Keeper Daniel Bittner sein ganzes Können aufbieten, um die Hertha-Chancen zum Führungstreffer abzuwehren. Nach 11 Minuten dann die erste Union-Tormöglichkeit per direktem Freistoß durch Rico Gladrow. Dann verzieht der Berliner Maurice Kehr im Union-Strafraum beim Torschuss und im schnellen Umkehrspiel waren die Fürstenwalder nun am Zuge. Der durchgesprintete Niels Stettin konnte nur noch durch gefährliches Foulspiel vom letzten Berliner Mann Bryan Henning am Torschuss gehindert werden, wofür eigentlich die Rote Karte fällig gewesen wäre, wie der Schiedsrichter nach dem Spiel bei einer Video Analyse selbst einräumte. Mit Gelber Karte für Henning und Freistoß für Union ging aber das Spiel weiter. Die Berliner bestimmten weiterhin das Geschehen, die Unioner Defensive wackelte zwar, aber der Torerfolg für Hertha gelang nicht. Obendrein setzten die Unioner durch schnelle Konterzüge immer wieder Nadelstiche und hatten damit auch eigene Tormöglichkeiten, so Darryl Geurts in der 42. Min. mit seinem Schuss ins Außennetz. Ins Berliner Tor sprang der Ball dann zwei Minuten später doch. Der Unioner Martin Zurawski brachte per Freistoß den Ball scharf getreten hoch aufs Tor und Herthas Torwart Brüggemeier konnte den Ball gerade noch im letzten Moment wegfausten und zwar genau zum eigenen, kurz vor ihm stehenden Spieler Kehr und von ihm sprang der Ball ins Netz zur 1:0-Führung für den FSV. Parat stand aber auch der Unioner Jakob Zwerschke. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause. Gleich mit Beginn des zweiten Spielabschnittes drängten die Berliner wieder nach vorn und hatten sogleich durch Fabio Mirbach die Riesenchance zum Ausgleichstor. Doch Mirbach gelang es nicht aus 3 Metern Nahdistanz, den Ball am aufmerksamen Union-Keeper Bittner vorbei ins Tor zu schießen. Anders dann in der 57. Min. die Unioner: Im schnellen Gegenzug, eingeleitet von Ingo Wunderlich über die rechte Seite, gelangte der Ball zu Will Siakam und fast von der Eckfahne aus brachte Siakam den Ball flach vors Tor am Torwart vorbei, wo Niels Stettin stand und den Ball nur noch über die Torlinie drücken brauchte, zum umjubelten 2:0 für den FSV Union. Ein umstrittener Strafstoß zwei Minuten später führte dann zum 1:2-Anschlusstreffer für die Berliner, denn Dominik Pelivan verwandelte den Elfmeter sicher. Das Spiel entwickelte sich jetzt zum offenen Schlagabtausch, wobei die Berliner die klareren Torchancen hatten. In der 72. Min. hämmerte Trainersohn Maurice Covic den Ball an die Latte und dann in der 76. Min. nach Eckstoß von rechts war Fabian Eiserle zur Stelle und köpfte den Ball ins Netz zum 2:2-Ausgleich. Die Fürstenwalder gaben sich aber noch nicht geschlagen und setzten drei Minuten nach dem Berliner Ausgleichstreffer noch einen drauf. Nach Vorarbeit von Rico Gladrow hämmerte Martin Zurawski aus knapp 25 Metern den Ball ins obere Tordreieck und es stand 3:2 für den FSV Union. Die Berliner, leicht geschockt nach diesem schnellen Gegenschlag der Fürstenwalder, versuchten nun alles, aber vergeblich. Die Fürstenwalder Mannschaft spielte weiterhin aufopferungsvoll, geschlossen und behielt die Übersicht. Sie sicherten sich somit den dritten Auswärtssieg in Folge (1:0 in Neustrelitz und 4:3 in Bautzen) für den FSV Union. Die 3 Minuten Nachspielzeit brachten auch keine Resultatsveränderung mehr und somit verließen die Fürstenwalder Unioner als glückliche Sieger den Platz.
Zum Abschluss dieser Englischen Woche folgt dann am Sonntag (Anstoß um 14 Uhr) in der heimischen Bonava-Arena das Spiel gegen den FC Energie Cottbus an, wozu eine große Zuschauerkulisse angesagt ist.

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