Die Stadt Fürstenwalde zeichnete zum 25. Jubiläum der Sportlerehrung am vergangen Samstag im Alten Rathaus ihre Sportler und Sportlerinnen feierlich aus. Der Festsaal war bis auf den letzten Platz besetzt mit gespannten und aufgeregten Sportlern. Da es ja ein besonderer Anlass war, in doppelter Hinsicht, hatte man auf das musikalische Rahmenprogramm besonderen Wert gelegt: Jan Preuß, Leadsänger der „Geheimen Gesellschaft“, wurde diesem Anspruch vollends gerecht. Er brachte zudem noch das junge Gesangstalent Elisa Preuß mit, die mit ihrer Stimme die Lieder facettenreich unterstrich. Durch das zweistündige Festprogramm führten Guido Hermann und Kay Graf, die durch gute Vorbereitung und interessante Interviews mit den Sportlern Akzente setzten. Fürstenwaldes Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst begrüßte die Sportlerinnen und Sportler und stellte fest, dass die Stadt Fürstenwalde schon sehr früh erkannt hat, wie wichtig der Sport für das Wohlbefinden der Menschen ist, die hier leben. 1991 wurde damit begonnen, herausragende sportliche Leistungen in Fürstenwalde zu ehren, aber gleichzeitig wurden eben auch diejenigen geehrt, die die Sportlerinnen und Sportler begleiten, unterstützen und ihnen mit viel Engagement zur Seite stehen – die Ehrenamtler, die Trainer und Betreuer. Ihnen gilt ebenso besonderer Dank wie auch den Sportlern für ihre hervorragenden Leistungen. Bemerkenswert sei, dass es 6.743 registrierte Vereinsmitglieder gibt, die sich wiederum aktiv in 31 Vereinen körperlich betätigen. Zusammengefasst sind das erstaunliche 20 Prozent der Fürstenwalder, die aktiv am Sport- und Vereinsleben teilnehmen. Rückblickend waren die sportlichen Höhepunkte im letzten Jahr zweifelsohne das Behindertensportfest im Rudolf-Harbig-Stadion und die Landeseinzelmeisterschaften im Tischtennis in der Pneumant Sporthalle der Kinder und Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Darüber hinaus feierte die SG Gaselan ihren 60. und die DLRG Ortsgruppe Fürstenwalde feierte ihren 15. Geburtstag. Auch in diesem Jahr wird es eine Reihe von Höhepunkten und sportlichen Jubiläen geben, da sei der 25. Geburtstag der „Wood Street Giants“ zu nennen sowie der epochale Geburtstag der Schützengilde Fürstenwalde, denn sie wird in diesem Jahr ihren 590. Geburtstag feiern. Hans-Ulrich Hengst verwies auch auf die bevorstehen sportlichen Großereignisse, die länderübergreifend stattfinden, wie das Radkriterium, die Drachenboot-Regatta auf der Spree und nicht zu vergessen auch der Fußball, der in Fürstenwalde ebenso eine große Rolle spielt. All diese Aktivitäten können unter anderem nur gelingen, wenn die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Dies liegt wiederum in den Händen der Stadt, die um die Wichtigkeit natürlich weiß. Sie hat in den letzten Jahren eine Menge dafür getan, ohne dabei zu verkennen, dass natürlich noch einige Aufgaben darauf warten, realisiert zu werden. Da nicht alles gleichzeitig gemacht werden kann, bedarf es einer Reihenfolge, in der man die Vorhaben abarbeiten kann. Dazu sei ein Sportentwicklungskonzept auf den Weg gebracht worden, was sich bereits mit den Inhalten auseinandersetzt, die bei Umfragen in den Verein der Stadt gefordert wurden. Dabei sind eine Vielzahl von Befindlichkeiten benannt worden, beispielsweise das Ruderzentrum, der Kunstrasenplatz im Friesenstadion, der Ausbau des Sportfeldes Pneumant. Jedoch ist das bei weiten nicht alles, denn auch die kleineren Vereine gehören mit dazu, die dürfe man hierbei nicht vergessen. Auch sie haben Wünsche, die Beherzigung finden würden. In diesem Jahr findet die Auswertung des Sportentwicklungskonzeptes statt und danach wird dann eine Prioritätenliste erstellt, die den Fahrplan klar gliedern wird. Es wurden 5 Einzelsportler, 3 Mannschaften und 9 Nachwuchssportler ausgezeichnet.

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