Geschenk angenommen

Mit herrlichstem Kaiserwetter und voller Tatendrang ging es am letzten Samstag nun zum dritten Mal in Folge im heimischen Erich-Ring-Stadion gegen den im Abstiegskeller stehenden FSV Dynamo Eisenhüttenstadt. Für Erkneraner begann das Spiel recht optimal, wenn man bedenkt, dass der Hüttenstädter Oliver Weniger eine scharf hereingegebene Flanke schon in der 2. Min. nur noch zu einem unglücklichen Eigentor klären konnte. Danach entwickelte sich wie erwartet ein schweres Spiel, was für den Zuschauer wahrlich kein Augenschmaus gewesen sein dürfte. Aber trotzdem hatte der FV Erkner in der ersten Hälfte des Spieles die Zügel des Handeln stets fest in der Hand. Obwohl die Hüttenstädter nichts unversucht ließen und bemüht waren, erkannten die Erkneraner die Situation recht schnell. Mit ihren schnellen Tempo-Gegenstößen kamen sie zwar dem Gästetor gefährlich nahe, konnten aber nicht vollenden. Sie verpassten einfach die Gelegenheiten. Durch unnötiges Querspielen hätte der eine oder andere einfach mal draufhalten sollen. Erkner hat seine Chancen einfach vergeben, zur Pause hätte die Führung gut und gerne bei 3:0 liegen können. Die gefährlichste Situation jedoch entstand in der 27. Min. in Erkners Strafraum: Nach einem Eckstoß kam für die Hüttenstädter der Ball so gut – aber zum Glück nur an den Pfosten. Und in der laufenden 45. Min. stürmten die Erkneraner, allen voran Schulz, bis in den 16er an die Grundlinie des Fünfmeterraumes, Schulz passte zu Siedler und der vergab diese Riesenchance. Nach der Pause passierte in den ersten 15 Minuten nichts Nennenswertes. Erkner hatte die eine oder andere gefährliche Möglichkeit, in der gegnerischen Hälfte unter anderem, als Karg gut postiert im Strafraum den Ball volle Granate übers Tor hinweg schlug. Aber auch Dynamo hatte seine lichten Momente und nutzte das Tiefstehen der Erkneraner gnadenlos aus. Manch kämpferische Situation entstand dadurch. Aber auch den Hüttenstädtern fehlte es am notwendigen Quäntchen Glück. Gescheitert sind sie oft am herausragenden Torwart des FVE, Timm Zock, der so manche gefährliche Situation meisterte. Fazit des Trainers: „Wenn man das ganze Spiel sieht, hätte man zur Pause die Führung weiter ausbauen können, aber wenn man nur die zweite Hälfte betrachtet, wäre der Ausgleich verdient gewesen. Das macht den Unterschied aus: Wenn du unten stehst, kriegste den Ball nicht über die Linie, aber wenn du keine Abstiegssorgen mehr hast, dann bringste solch ein Spiel nach Hause.“ Am kommenden Wochenende geht es dann zum äußerst schweren Auswärtsspiel nach Blankenfelde-Mahlow.

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