Temporeiches Spiel

    Am 15. Spieltag der Regionalliga Nordost empfing der FSV Union Fürstenwalde in der heimischen Bonava-Arena die Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt. Der insolvente Drittliga-Absteiger ist derzeit 4. der Tabelle und war somit der Favorit gegen den 10. der Tabelle. Beide Mannschaften hatten die letzten Partien (Erfurt 10 und Union 6) nicht verloren und man konnte eine spannende Auseinandersetzung im Kampf um die Punkte erwarten.

    Die anwesenden 913 zahlenden Zuschauer und alle anderen Anwesenden im Stadionrund wurden dann auch nicht enttäuscht. Furios begann gleicht das Spiel und bereits in der 2. Minute erzielte Lukas Stagge den 1:0-Führungstreffer für den FSV Union. Es dauerte keine 3 Minuten und schon wieder zappelte der Ball im Netz. Diesmal aber auf der Gegenseite und es stand somit 1:1-Unentschieden. Beim 1:1-Treffer gab es auch einigen Applaus bei Fürstenwalder Zuschauern, denn das Tor erzielte der Ex-Unioner Derryl Geurts, welcher einst als Bambini beim FSV Union als Fußballer begann.

    Die Erfurter machten nun mächtig Druck und in der 10. Minute erzielte Francis Adoman das 2:1 für Rot-Weiß. Bei allen drei Treffern gingen jeweils Fehler der Defensive voraus. Weiter blieben die Erfurter am Drücker, aber die Unioner kamen zusehends besser ins Spiel. Sie verhinderten einen weiteren Treffer der Erfurter und hatten dann auch klare Chancen zum Ausgleichstreffer, so in der 31. Minute gleich zweimal durch Schulz und Kahraman. Der Ausgleichstreffer fiel dann in der 43. Minute. Die Erfurter hatten zunächst den Union-Angriff abgewehrt, doch dann stürmte Ingo Wunderlich von der linken Seite aus an den Strafraum und schoss aufs kurze Toreck. Der Erfurter Torschütze Adoman kam noch an den Ball und der Ball landete unhaltbar im Erfurter Kasten. Mit diesem 2:2 ging es in die Halbzeitpause.

    Gleich nach dem Wiederanpfiff durch Schiri Richard Hempel aus Großnaundorf (Sachsen) ergriffen die Unioner die Initiative. Sie bestimmten nun das Spielgeschehen und hatten dabei auch klare Chancen zum Siegtor, so in der 60. Kahraman und in der 70. Minute durch Andor Bolyki. Es war ein sehr ansehnliches temporeiches Spiel auf dem Platz und eine tolle Stimmung im Stadionrund, wofür natürlich auch lautstark der angereiste Erfurter Anhang sorgte. Ein Tor fiel nicht mehr bis zum Spielschluss, aber die Zuschauer waren bis zur letzten Minute begeistert dabei.

    Ein gerechtes Unentschieden stand am Ende zu Buche und bescherte jeder Mannschaft einen Punktgewinn und somit blieben ihre jeweiligen Unbesiegt-Serien erhalten.

    Am kommenden Samstag müssen die Unioner die weite Reise nach Auerbach im Vogtland antreten und streben da natürlich den nächsten Erfolg an. Dies wird natürlich ein ganz anderes Spiel werden, aber es geht um den gleichen Willen, den Willen zum Erfolg.

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