Nach der empfindlichen und unnötigen Niederlage in Blankenfelde ging es daheim gegen den Storkower SC darum, das verpatzte Spiel des letzten Spieltages wieder wettzumachen. Zu Beginn des Punktspiels war der FV Erkner das Team, das die Initiative übernahm. Über 90 Minuten ergab sich dadurch ein richtiger Abnutzungskampf, wobei hier Geduld gefragt war, um das gewünschte Ziel zu erreichen. In den Anfangsminuten hatten beide Mannschaften erste ungefährliche Torabschlüsse. Erst nach 20 Minuten wurde es so richtig spannend: Im Zuge des schnellerwerdenden Spiels und des Abspielverhaltens bekam Franz Karg zwei große Chancen, einmal in der 23. und noch einmal wenig später in der 26. Min. Gelungen ist es ihm nicht, der Storkower Keeper hatte es vereiteln können. Die Storkower waren ihrerseits bestrebt, hier einen Dreier einzufahren. Besonders mit hohen Bällen auf die Sturmspitze Matondo Vita platzierend, versuchten sie die Erkneraner Abwehr unter Druck zu setzen und für ein Durcheinander zu sorgen, was oftmals nicht von Erfolg geprägt war. So war es in der ersten Halbzeit eher etwas ruhig, bis auf einzelne Scharmützel. Die erste Chance im zweiten Durchgang ging wieder auf das Konto von Franz Karg, welcher in der 52. Min. einen Fallrückzieher auf das Tor brachte, dieser aber vom Keeper entschärft werden konnte. Kurz danach, in der 62. Min., zeigten die Storkower dann, dass sie auch noch da sind und hämmerten die Kugel an die Latte. Diese große Chance für den Gast war ein Weckruf, um sich mehr reinzuhängen. Das tat dann der FV Erkner auch, mobilisierte seine Kräfte und in der 81. waren sie von Erfolg gekrönt. Christoph Kleinert kickte eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum. Der Keeper von Storkow konnte dieses Mal nicht klären und der Jungspund Florian Fleck staubte zum 1:0 ab. Sichtlich geschockt durch diesen Fehler kam auch beim Storkower SC mehr in Schwung, sie bauten mehr Druck auf, aber die Defensive des FVE stand wie eine Eins. Noch in der Nachspielzeit schnappte die Falle zu. Eric Zander, der gerade erst eingewechselt wurde, setzte den Schlusspunkt: Aus gut und gerne 20 Metern bombte er den Ball ins Tor und erhöhte auf 2:0. Fazit des Trainers: Aufgrund der Spielanteile ein hochverdienter Sieg, der sich aber erst schwer erarbeitet werden musste. Am kommenden Sonntag geht es nach Briesen, wo dem FVE um 15 Uhr aller Voraussicht nach eine stark umkämpfte Partie bevorsteht.

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