In einem tollen Schlussspurt ohne Fortuna verloren die BSG Handballer im Schlaubetal gegen die Zweite aus Müllrose denkbar knapp mit 31:30. Die stark ersatzgeschwächt angereiste Mannschaft aus Fürstenwalde konnte das Spiel bis zur 25. Minute ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 11:11 bekam man die erste Zeitstrafe und musste dann bis zur Halbzeitpause dezimiert weiter spielen. In dieser Phase setzte sich der Gastgeber auf 14:11 ab.

    Pneumant gelang es mit viel Willen, noch einmal auf 15:13 zu verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging man auch in die Halbzeitpause. Leider verletzte sich bei einer unglücklichen Abwehraktion seinerseits ein Spieler des Gastgebers schwer. An dieser Stelle wünscht Pneumant beste Genesung! nIn der zweiten Hälfte hütete dann bei Pneumant der alte Stammkeeper Paul Strüwe das Gehäuse. Doch wieder kam es durch Fehlpässe und schlampige Abschlüsse wie so oft, der Gastgeber enteilte bis zur 42. Minute auf 23:18.

    Doch Pneumant kämpfte sich ins Spiel zurück. Mit einer sehr offensiven Abwehr provozierten sie Fehlabspiele beim Gegner und nutzten so gut die Konter, die sich ergaben. In der 48. Minute konnte Christopher Heinrich, der zuvor in der ersten Halbzeit einmal rüde gefoult wurde, den Ausgleich zum 23:23 erzielen. In der 49. Minute ging Pneumant durch Pierre Wosseng sogar mit 25:24 in Führung.

    Danach gestaltete sich das Spiel wieder ausgeglichen. Als die gastgebende HSG dann in der 56. Minute mit 30:29 in Führung ging, erwischte es durch Fehler seiner Abwehrkollegen auch noch Steffen Hunger mit einer Zeitstrafe. Dies nutzte die HSG, um den fälligen Strafwurf zum 31:29 zu verwandeln. Zwei Minuten vor dem Ende gelang Christian Rippin noch der Anschlusstreffer zum 31:30 und Pneumant hatte in der letzten Minute die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am Torwart der Gastgeber.

    Fazit: Ein knapper, aber verdienter Sieg der Gastgeber. Leider verteilten die ansonsten souveränen Schiedsrichter die Strafen etwas einseitig. Eine gelbe Karte beim Gastgeber und 3 gelbe Karten und 4 Zeitstrafen für die Gäste reflektieren das Spielgeschehen nicht ganz objektiv.

    Fürstenwalde spielte mit:
    Strüwe (3 Tore), Schleusener/Rippin (6), Wosseng (3), Thomas Hunger, Steffen Hunger (4), Schotte (1), Christopher Heinrich (7), Krüger (6), Sebastian Heinrich, Betreuer: Dräger, Kluß

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